Deutschland-den-Deutschen-Poggenburg am 18.11. im Schützenhaus Mannheim

AfD im Schützenhaus | Sa, 18.11. ab 13 Uhr | Mannheim, In der Au 20

Am Samstag, 18.11. wird der Landes-und Fraktionssprecher der AfD Sachsen-Anhalt André Poggenburg in Mannheim erwartet. Poggenburg gehört dem völkisch-nationalistischen Flügel der AfD an. Er kennt keinerlei Berührungsängste mit Neonazis und bedient sich häufig dem Vokabular der NSDAP. Unrühmliche Bekanntheit erlangte Poggenburg durch seine rassistischen Ausfälle in einer rechtsextremen WhatsApp-Gruppe. Neben Poggenburg sind Auftritte des Vorsitzenden der AfD Mannheim Robert Schmidt und Anja Markmann im Feudenheimer Schützenhaus geplant. Letztere sitzt für die AfD im Stadtrat von Heidelberg.

Das Schützenhaus im Mannheimer Stadtteil Feudenheim hat sich inzwischen zum Stammhaus der AfD entwickelt. Fast alle Veranstaltungen der AfD Mannheim finden inzwischen dort statt, seit 2016 waren Nazis dort bereits über 20 mal willkommen. Während die braun-blaue Partei in den meisten Mannheimer Gastbetrieben aufgrund ihrer rassistischen Ausrichtung nicht willkommen ist, fühlt sich das Pächter-Ehepaar Kunibert und Brigitte Schmidt umgeben von Nazis offensichtlich wohl.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda. Entschlossener und kreativer Protest gegen die AfD ist nicht nur legitim, sondern absolut notwendig.

Nazis der AfD bekämpfen – immer und überall.

#noafd #Mannheim #tortalerKrieg

Landesparteitag der AfD-Rheinland-Pfalz in Bingen stoppen

Am 9. und 10. Dezember wird die AfD Rheinland-Pfalz ihren Landesparteitag wieder in Bingen abhalten. Bereits zum fünften Mal stellt das städtische Rheintal-Kongress-Zentrum hierfür der AfD ihre Räume für zur Verfügung. Auch das angeschlossene NH-Hotel bewirtet die Rassist*innen allzu gerne.

Die AfD bekennt sich nach ihren Wahlerfolgen immer offener zu ihrer rassistischen, nationalistisch-völkischen und chauvinistischenAusrichtung. Da macht die AfD Rheinland-Pfalz mit ihrem Landes- und Fraktionschef Uwe Junge keine Ausnahme. Wer noch Nachweise benötigt, welche widerwärtigen Ansichten dieser Biedermann veröffentlicht, braucht sich nur dessen Twitter-Account anzuschauen.

Die AfD ist eine ernste Gefahr für ein demokratisches und diskriminierungsfreies Deutschland. Kommt zu den Gegenprotesten nach Bingen. Stellt Euch den Rassist*innen der AfD entschlossen entgegen – immer und überall.

Ablauf:

Samstag, 09.12.

Ab 9 Uhr – Mahnwache vor dem Rheintal-Kongress-Zentrum
11:30 Uhr – Demo gegen den Landesparteitag durch Bingen
ab 12 Uhr – Tanzdemo auf dem Rhein-Nahe-Eck

Sonntag, 10.12.

Ab 9 Uhr – Mahnwache vor dem Rheintal-Kongress-Zentrum

#noafd #bingen #bin0912 #bin1012

Lautstarke Demo gegen Rassismus in Mannheim

Wir beteiligten uns heute an der von den Bündnissen „Mannheim gegen rechts“ und „Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Neckar“ organisierten Demo unter dem Motto „Keine Stimme der AfD“ durch die Mannheimer Innenstadt. Mit gut 500 Menschen zogen wir im antifaschistischen Block lautstark vom Hauptbahnhof durch die Fußgängerzone zum alten Messplatz. Wir machten kurz vor der Bundestagswahl noch einmal vielen Menschen in der Mannheimer Einkaufsmeile deutlich, dass die rassistische und chauvinistische AfD keine Wahlalternative ist. Auch das ein oder andere Plakat der AfD verabschiedete sich auf unerklärliche Weise.

Nazis der AfD bekämpfen – immer und überall!

Deutschland im Jahr 2017 – Nazis ziehen wieder in das deutsche Parlament ein

Am Sonntag dürfen die braven deutschen Bürger*innen mal wieder zur Wahlurne. Und erstmals seit der Vernichtung des Hitler-Regimes durch die Alliierten 1945 wird wohl mit der AfD wieder eine rechtsextreme Partei in das deutsche Parlament einziehen. Nach den Wahlvorhersagen werden im 19. Deutschen Bundestag dann über 80 Nazis Platz nehmen.

Nicht, dass wir von den bürgerlichen Parteien viel erwarten. Ob CDU, SPD, FDP oder Grüne, alle stehen für ein kapitalistisches System, dass Menschen auf der ganzen Welt ausbeutet und unterdrückt. Auch die linke Partei schlägt im Deutungskampf immer mehr nationalistische Töne an. Mit der AfD erreicht der Rechtsruck dann aber doch eine neue Dimension. Eine offen rassistische und chauvinistische Partei wird unsere ohnehin gespaltene Gesellschaft weiter vergiften.

Deutschland hatte und hat immer noch einen faschistischen Kern. Auch heute glauben Rassist*innen das blutreine deutsche Volk wäre allen anderen Menschen überlegen. Der deutsche Rassismus ist mit dem Ende des dritten Reichs nicht verschwunden. Er hat sich nur in den Keller verkrochen, weil es einen breiten gesellschaftlichen Konsens gegen Rechtsextremismus gab. Mit der AfD entstand eine bürgerliche Maske, der es den Nazis erlaubte, wieder offen ihren Rassismus zu verbreiten. Und alle Parteien tragen daran ihre Mitschuld. Sei es, weil sie die gesellschaftliche Ächtung der Nazis aufgebrochen haben. Sei es, weil sie aus Angst vor der rechten Stimmungsmache den Rechtsruck mit vorangetrieben haben. Sei es, weil sie dazu beigetragen haben, dass rechtsextreme Positionen plötzlich wieder diskussionswürdig sein sollen.

Für uns war der Kampf für eine solidarische und diskriminierungsfreie Gesellschaft nie vorbei. Wir interessieren uns nicht für Wahlen, die an den bestehenden kapitalistischen Verhältnissen nichts ändern werden. Und ob Nazis der AfD nun im Bundestag sitzen werden oder nicht, wir werden uns weiter gegen Rassismus und Nationalismus zur Wehr setzen. Mit allen notwendigen Mitteln.

Ludwigshafen als Hochburg für Nazis – Überdurchschnittliche Wahlergebnisse für rechtsextreme Parteien

Ludwigshafen und Umgebung gilt schon lange als Hochburg für Nazis. Auch wenn offizielle Aktionen von rechtsextremen Parteien und Gruppen hier vergleichsweise selten stattfinden, leben viele Nazis weitgehend unbehelligt in der Stadt und im Landkreis. Dabei tauchen insbesondere im Stadtteil Mundenheim oder den Gemeinden Altrip, Limburgerhof und Neuhofen regelmäßig rechtsextreme Sticker oder Graffitis auf. Auch der bis heute nicht aufgeklärte Brandanschlag auf eine im Bau befindliche Unterkunft für Geflüchtete in Limburgerhof im Jahr 2015 bleibt in Erinnerung.

Am kommenden Sonntag findet nun die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag statt. Und erstmals seit der Hitler-Herrschaft steht mit der AfD eine rechtsextreme Partei vor dem Einzug in das deutsche Parlament. Rechtsextreme Parteien wie die NPD oder die Republikaner erzielten in Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis immer schon überdurchschnittliche Wahlergebnisse. Mit dem Antritt der AfD hat sich das noch einmal deutlich verschärft. Die Ergebnisse der Landtagswahl im letzten Jahr zeigen dies überdeutlich. Während landesweit 13,4 % der Wähler*innen einer rechtsextremen Partei (AfD, NPD, Republikaner, III. Weg) ihre Stimme gaben, erzielten diese Parteien in Ludwigshafen 21,4 % und im Rhein-Pfalz-Kreis 17,6 %. Dabei wirkte sich offensichtlich in Ludwigshafen die niedrige Wahlbeteiligung negativ aus. Halten wir uns vor Augen: Jeder fünfte Wähler bzw. jede fünfte Wählerin in unserer Region entschied sich für eine rechtsextreme Partei. Eine äußerst bedenkliche Entwicklung.

Wir erwarten am Sonntag ein weiteres schlimmes Wahlergebnis. Obwohl es eine deutlich wahrnehmbare antifaschistische Gegenbewegung gibt, ducken sich Politiker*innen der bürgerlichen Parteien und ein Großteil der Zivilgesellschaft immer noch weg. Sie ignorieren die Gefahr, die insbesondere von der rassistischen und chauvinistischen AfD ausgeht. Für uns bedeutet diese Erkenntnis, dass wir unseren Kampf gegen Nazis weiter intensivieren müssen. Ganz gleich ob gegen glatzköpfige Dumpfbacken oder spießbürgerliche Rassist*innen. Unser Kampf für eine freiheitliche, solidarische und diskriminierungsfreie Gesellschaft geht weiter.

Foto: Ergebnisse der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2016

Quelle: http://www.wahlen.rlp.de/ltw/wahlen/2016/index.html

Demo „Keine Stimme der AfD“ am Samstag in Mannheim

Erstmals seit der Machtübernahme des Nazi-Regimes steht wieder eine rechtsextreme Partei vor dem Einzug in das deutsche Parlament. Deutschland hatte und hat einen faschistischen Bodensatz. Die Erfolge der AfD zeigen dies überdeutlich. Demgegenüber steht diesmal jedoch eine große Gegenbewegung. Viele Menschen schauen nicht mehr tatenlos zu, wie Nazis die Macht ergreifen wollen, sondern kämpfen tatkräftig dagegen an. Das gibt uns Hoffnung.

Am Vortag der Bundestagswahl finden bundesweit Demonstrationen gegen den Einzug der faschistischen Partei in den Bundestag statt. Wir werden es nicht einfach hinnehmen, dass Nazis als Abgeordnete die finsterste Geschichte Deutschlands wiederholen wollen. In unserer Region startet die Demo am 23.09. ab 13 Uhr am Hauptbahnhof Mannheim.

Nazis der AfD bekämpfen – immer und überall!

Aktionen gegen die Wahlkampfveranstaltung der AfD am 25.08. in Lu-Maudach,

Freitag, 25.08. // 19 Uhr // Lu-Maudach, Julius-Hetterich-Saal, Grünstadter Str. 2

Für den 25. August kündigt die AfD eine Wahlkampfveranstaltung in Ludwigshafen an. Im Julius-Hetterich-Saal im Stadtteil Maudach sollen ab 19 Uhr die Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl Alice Weidel und der Landes- und Fraktionsvorsitzende Uwe Junge auftreten. Über die rassistische, nationalistische und chauvinistische Programmatik der AfD brauchen wir kein Wort mehr zu verlieren. Auch die Verbindungen von AfD-Funktionären zu rechtsextremen Organisationen sind vielfach nachgewiesen. Mit der AfD erhalten rechtsextreme Positionen wieder Einzug in die Parlamente. Dem sehen wir nicht tatenlos zu.

Privater Betreiber des Veranstaltungssaals ist die Event-Connection e.K. von Torsten Heger. In der ehemals von der stadteigenen Ludwigshafener Kongress- und Marketing-Gesellschaft betriebenen Gemeinschaftshalle finden sonst gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen statt. Heger ist bisher politisch nicht aufgefallen und seit Anfang 2017 Vorsitzender des SV Südwest Ludwigshafen. Wir fordern Heger auf, die Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen Partei unbedingt zu überdenken. Insbesondere als Vorsitzender eines traditionsreichen Sportvereins sollte er sich klar von Rassismus distanzieren.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda. AfD bekämpfen – immer und überall.

AfD-Veranstaltung mit Beatrix von Storch am Freitag, 09.06. in Jockgrim

Freitag, 09.06. // ab 18 Uhr // Ziegeleimuseum Jockgrim, Untere Buchstr. 22a

Für den kommenden Freitag hat die AfD Landau/Südliche Weinstraße die wohl schlimmste Hetzerin der AfD zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung eingeladen: Beatrix von Storch. Sie steht nicht nur für ein rüc
kständiges Frauen- und Familienbild. Ihre permanente Hetze gegen Geflüchtete, Muslime und alle, die nicht ihr nationalistisches rassistisches Weltbild teilen ist absolut widerlich. Die Storch hat jede einzelne Torte verdient.

Für uns ist völlig unakzeptabel, dass der Förderverein Räume des Ziegeleimuseums der AfD zur Verfügung stellt. Den Verantwortlichen des Fördervereins muss eindeutig klar gemacht werden, dass die Hetze rechtspopulistischer Veranstaltungen nicht zum Charakter eines Museums passt.

Wir rufen Euch auf, die AfD-Veranstaltung im Ziegeleimuseum kritisch und kreativ zu begleiten. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda.

 

Aktionen gegen die AfD-Veranstaltung im Schützenhaus Ma-Feudenheim am Mittwoch, 17.05. ab 19 Uhr

Mittwoch, 17.05. // ab 19 Uhr // Schützenhaus, Mannheim, In der Au 20

Unter dem Motto „Dafür steht die AfD“ will die AfD Mannheim mal wieder ihre rassistische Kackscheiße verbreiten. Ihr Landtagsmitglied Anton Baron und ihr Direktkandidat für die Bundestagswahl Robert Schmidt sollen am kommenden Mittwoch das Wahlprogramm der AfD schmackhaft machen. Wir kennen es bereits und wissen, dass die AfD nicht nur für nationalistische und rassistische Kackscheiße steht. Sie steht auch für ein rückständiges Frauen- und Familienbild. Zu den Rassisten Gauland und Höcke gesellen sich die marktradikalen Ideen einer Alice Weidel

Zum wiederholten Mal stellt das Schützenhaus Feudenheim seine Räume der AfD zur Verfügung und entwickelt sich quasi zum AfD-Stammhaus. Die Inhaber Familie Schmidt stehen fest hinter deren rassistischen Ausrichtung. Die halbherzige Distanzierung der Schützengesellschaft 1744 akzeptieren wir nicht. Selbstverständlich könnte der Verein als Verpächter dafür sorgen, dass in ihren Vereinsräumen keine rechte Hetze verbreitet wird.

Wir rufen Euch auf, die AfD-Veranstaltung kritisch zu begleiten. Und wir rufen Euch auf, dem Schützenhaus und den Inhabern zu zeigen, was von der Unterstützung einer rassistischen Partei zu halten ist.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda

Heute die AfD in Heidelberg geärgert und morgen nach Alzey den Nazis den Tag versauen

Wir wollten heute die vom Landtagsabgeordneten der AfD Rüdiger Klos angekündigte öffentliche Veranstaltung in der Stadtbücherei Heidelberg besuchen. Allerdings mochten die AfD-Rassisten und Rassistinnen unter sich bleiben. Mit Hilfe der Bullen und eines Privaten Sicherheitsdienstes einer Kampfsportschule (Sportakademie Mixed Martial Arts) wurde allen irgendwie links aussehenden Personen der Zutritt auch unter Gewaltanwendung verweigert. Letztendlich fanden ca. 20 AfD-Sympathisant*innen den Weg in den nach der jüdischen Schriftstellerin Hilde Domin benannten Saal. Ausgerechnet.

Nachdem uns rüde der Zugang verweigert wurde positionierten wir uns einfach vor dem Eingang zur Stadtbücherei. Gemeinsam mit über 30 linken Gegendemonstranten sorgten wir für ordentlichen Ärger bei allen rechten Besucher*innen. Vorbei laufende Passant*innen und Anwohner*innen unterstützen uns spontan. Danke hierfür.

Wir stellen eine klare Forderung an die Stadtbücherei Heidelberg: Vermieten sie wenigstens aus Respekt gegenüber dem Vermächtnis von Hilde Domin den nach ihr benannten Saal nie wieder an eine antisemitische und rassistische Partei.

Und morgen geht es ab 13 Uhr nach Alzey den Nazis den Tag versauen. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda.