Nazi-Hipster und IB-Führer Martin Sellner am 30.11. zu Gast bei der Burschenschaft in Mainz

Donnerstag, 30.11. – 19 Uhr – Mainz, Stahlbergstraße 33

Am Donnerstag, 30.11. plant die nationalistisch-völkische Burschenschaft Germania Mainz einen Vortragsabend unter dem Motto „Defend Europe“. Referent soll der Führer der rechtsextremen Identitären Bewegung (IB) in Österreich Martin Sellner sein. Sellner soll über die Propaganda-Aktion der IB berichten, bei der die Nazi-Hipster mit dem gecharterten Schiff C-Star durch das Mittelmeer irrten.

Die Burschenschaft Germania ist ein nationalistischer Männerhaufen, der sich offen zu seiner nationalistisch-völkischen Ausrichtung bekennt. Sind Frauen in dieser widerwärtigen Bruderschaft eigentlich grundsätzlich nicht willkommen, dürfen diese bei der Veranstaltung allerdings als nette Staffage teilnehmen. Identitäre Bewegung und die Burschenschaft passen mit ihrer rassistischen Kackscheiße von Treue, Ehre und Vaterland also bestens zusammen.

Lasst uns gemeinsam laut auf die Straße gehen gegen Burschenschaftler und Nazi-Hipster. Kommt am 30.11. ab 19 Uhr zum Haus der Burschenschaft in der Stahlbergstraße 33 in Mainz.

Brick by brick, wall by wall – let fortress Europe fall!

Bericht des Aktionsbündnisses „NS-Verherrlichung stoppen“ zum Naziaufmarsch in Remagen.

+++ erneut ca. 500 Menschen auf Antifa-Demo setzen klares Zeichen gegen Naziaufmarsch und deutschen Opfermythos +++ Tanzdemo trägt kreativen und vielfältigen Protest nach Remagen +++ Zahl der Nazis steigt weiter auf fast 250 +++

Wir danken allen Antifaschist*innen, die sich in Remagen der Verherrlichung der NS-Zeit entgegenstellten.

Deutschland-den-Deutschen-Poggenburg am 18.11. im Schützenhaus Mannheim

AfD im Schützenhaus | Sa, 18.11. ab 13 Uhr | Mannheim, In der Au 20

Am Samstag, 18.11. wird der Landes-und Fraktionssprecher der AfD Sachsen-Anhalt André Poggenburg in Mannheim erwartet. Poggenburg gehört dem völkisch-nationalistischen Flügel der AfD an. Er kennt keinerlei Berührungsängste mit Neonazis und bedient sich häufig dem Vokabular der NSDAP. Unrühmliche Bekanntheit erlangte Poggenburg durch seine rassistischen Ausfälle in einer rechtsextremen WhatsApp-Gruppe. Neben Poggenburg sind Auftritte des Vorsitzenden der AfD Mannheim Robert Schmidt und Anja Markmann im Feudenheimer Schützenhaus geplant. Letztere sitzt für die AfD im Stadtrat von Heidelberg.

Das Schützenhaus im Mannheimer Stadtteil Feudenheim hat sich inzwischen zum Stammhaus der AfD entwickelt. Fast alle Veranstaltungen der AfD Mannheim finden inzwischen dort statt, seit 2016 waren Nazis dort bereits über 20 mal willkommen. Während die braun-blaue Partei in den meisten Mannheimer Gastbetrieben aufgrund ihrer rassistischen Ausrichtung nicht willkommen ist, fühlt sich das Pächter-Ehepaar Kunibert und Brigitte Schmidt umgeben von Nazis offensichtlich wohl.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda. Entschlossener und kreativer Protest gegen die AfD ist nicht nur legitim, sondern absolut notwendig.

Nazis der AfD bekämpfen – immer und überall.

#noafd #Mannheim #tortalerKrieg

Am Samstag, 18.11. auf nach Remagen die NS-Verherrlichung stoppen

Auch in diesem Jahr werden wieder um die 200 Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet die rheinland-pfälzische Kleinstadt Remagen heimsuchen. Sie geben vor, den im alliierten Gefangenenlager am Rhein gestorbenen Wehrmachtssoldaten zu Gedenken. Tatsächlich wollen sie die Geschichte der Verbrechen der Wehrmacht umdrehen und die NS-Zeit verherrlichen. In einer Zeit, in der auch Nazi-Biedermänner wie der AfD-Sprecher Alexander Gauland wieder „Stolz auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen“ sein wollen, bleibt die klare Haltung gegen den deutschen Opfermythos existenziell.

Wir unterstützen das lokale Bündnis gegen den Naziaufmarsch. Kommt am Samstag nach Remagen und stellt Euch der Verherrlichung der NS-Zeit entschlossen entgegen.

Nazis bekämpfen – immer und überall!

#remagen #remagennazifrei #rmg1811

Landesparteitag der AfD-Rheinland-Pfalz in Bingen stoppen

Am 9. und 10. Dezember wird die AfD Rheinland-Pfalz ihren Landesparteitag wieder in Bingen abhalten. Bereits zum fünften Mal stellt das städtische Rheintal-Kongress-Zentrum hierfür der AfD ihre Räume für zur Verfügung. Auch das angeschlossene NH-Hotel bewirtet die Rassist*innen allzu gerne.

Die AfD bekennt sich nach ihren Wahlerfolgen immer offener zu ihrer rassistischen, nationalistisch-völkischen und chauvinistischenAusrichtung. Da macht die AfD Rheinland-Pfalz mit ihrem Landes- und Fraktionschef Uwe Junge keine Ausnahme. Wer noch Nachweise benötigt, welche widerwärtigen Ansichten dieser Biedermann veröffentlicht, braucht sich nur dessen Twitter-Account anzuschauen.

Die AfD ist eine ernste Gefahr für ein demokratisches und diskriminierungsfreies Deutschland. Kommt zu den Gegenprotesten nach Bingen. Stellt Euch den Rassist*innen der AfD entschlossen entgegen – immer und überall.

Ablauf:

Samstag, 09.12.

Ab 9 Uhr – Mahnwache vor dem Rheintal-Kongress-Zentrum
11:30 Uhr – Demo gegen den Landesparteitag durch Bingen
ab 12 Uhr – Tanzdemo auf dem Rhein-Nahe-Eck

Sonntag, 10.12.

Ab 9 Uhr – Mahnwache vor dem Rheintal-Kongress-Zentrum

#noafd #bingen #bin0912 #bin1012

Aktionstage gegen rechte Gewalt und Rassismus in Ludwigshafen und der Vorderpfalz

Das Netzwerk gegen Rechte Gewalt und Rassismus Ludwigshafen-Vorderpfalz organisiert vom 6. bis 18 November die Aktionstage gegen rechte Gewalt und Rassismus. In den nächsten zwei Wochen finden hierzu verschiedene Veranstaltungen in Ludwigshafen und der Vorderpfalz statt.

Ludwigshafen und der Rhein-Pfalz-Kreis sind Betätigungsfeld und Lebensort vieler Neonazis. Die AfD erhielt hier bei den letzten Landtags- und Bundestagswahlen überdurchschnittlich viele Stimmen. Daher finden wir die Aktionstage in Ludwigshafen und der Vorderpfalz genauso wichtig wie dringend notwendig.

Am 18.11. nach Remagen den deutschen Opfermythos zerstören

Am Samstag, dem 18. November wollen wieder Neonazis aus der gesamten Bundesrepublik in Remagen aufmarschieren, um ihre besonders deutsche Variante der Geschichtsverklärung auf die Straße zu tragen. Das Bündnis „NS-Verherrlichung Stoppen!“ ruft dazu auf, nach Remagen zu kommen und den Faschist*innen einen kreativen und vielfältigen Protest entgegenzusetzen.

Wie jedes Jahr soll anhand der „Rheinwiesenlager“ der deutsche Opfermythos am Leben erhalten werden, während man Nationalsozialismus, Shoah und andere Verbrechen der Deutschen ausklammert, glorifiziert oder leugnet. Ähnlich wie bei der Bombardierung Dresdens wird von einem „Alliierten Kriegsverbrechen“ gesprochen und dabei die Schuld Deutschlands an Krieg und Holocaust relativiert.

Bis heute ist der Aufmarsch in Remagen ein wichtiges Datum für die Speerspitze der Neonaziszene in Deutschland: Alle zentralen Figuren des Aufmarsches sind seit Jahren militant aktiv und in rechtsterroristischen Kreisen bestens vernetzt. Gerade nach dem Scheitern des Prozess gegen die Organisatoren des 2012 verbotenen „Aktionsbüro (AB) Mittelrhein“, ist diese Szene wieder gestärkt. Gleichzeitig bemüht sich die AfD, die Wehrmacht von ihren Verbrechen freizusprechen, die Soldaten NS-Deutschlands zu Helden zu stilisieren und einen Wechsel in der „dämlichen Bewältigungspolitik“ einzufordern, womit sie die geschichtsrevisionistische Position der aufmarschierenden Nazis wieder mehrheitsfähig macht.

Aber während die Faschist*innen um ihre vermeintlichen Opfer trauern, feiern wir dieses Jahr – in einer etwas anderen Form – das mit der Besatzung der Rheinwiesen verbundene Ende ihres Vernichtungsfeldzugs und machen ihren Trauermarsch somit zur Farce. Denn gerade jetzt, wo den deutsch-autoritären Sehnsüchten wieder nachgekommen wird und der rechte Rand die Parlamente zurückerobert, ist es umso notwendiger zu zeigen, dass dem geschichtsverklärenden Gedankengut keine Bühne geboten werden darf.

Kommt am 18. November nach Remagen auf die Straße, um den Neonazis ihre Grenzen aufzuzeigen.

Weitere Infos: http://remagen.blogsport.de/

Antifaschistische Demo gegen Naziangriffe und Rassismus am 28.10. in Mainz

Am 14.10.2017 kam es vor der Unterkunft für Geflüchtete in Mainz-Bretzenheim zu einem rassistischen Vorfall. Ein mit einem Baseballschläger bewaffneter Mann beleidigte und bedrohte Bewohner der Unterkunft. Einen minderjährigen Asylbewerber soll dieser vor der Unterkunft mit dem Baseballschläger angegriffen und erheblich verletzt haben.

Der Vorfall vor der Unterkunft für Geflüchtete ist nur die traurige Spitze rassistischer Aktionen in Mainz. Im Mai dieses Jahres griff vor dem Hauptbahnhof ein rechter Hooligan während einer antifaschistischen Demo einen Pressefotografen an. In Mainz tauchen immer wieder rassistische Aufkleber der rechtsextremen Organisationen „Identitäre Bewegung“ und „Der III. Weg“ auf. Nicht zuletzt durch den Einzug der völkisch-nationalistischen AfD in den Mainzer Landtag und den Bundestag sehen sich Neonazis gestärkt.

Wir bekämpfen faschistischen Tendenzen dort, wo sie auftauchen. Wir unterstützen daher die von der Linksjugend Mainz organisierte Demo gegen Naziangriffe und Rassismus. Zeigen wir unsere Solidarität mit allen Geflüchteten und Opfern rechter Gewalt. Machen wir den Nazis die Straße streitig.

Stadtrundgang zu Schauplätzen in der Geschichte der Heidelberger Studentenverbindungen

Der Antifaschistische Stadtrundgang der Antifaschistischen Initiative Heidelberg (AIHD) am kommenden Sonntag (22. Oktober) führt zu Schauplätzen in der Geschichte der Heidelberger Studentenverbindungen. Der Rundgang in der Heidelberger Altstadt beleuchtet Ursprünge und Entwicklung der Korporationen und thematisiert ihre Verflechtungen mit der rechten Szene. Treffpunkt ist der Universitätsplatz um 15 Uhr.

Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 14.10. in Alzey

Florian Grabowski, der Obernazi und Maulheld aus Wöllstein bei Alzey spuckt mal wieder große Töne. Für den kommenden Samstag, 14.10. plant er für die Partei „Die Rechte“ in Alzey und Umgebung eine Kundgebungstour mit seinen wenigen Kameraden unter dem Motto „Heimat erhalten, Familien fördern, Zukunft gestalten“. Die Gegenaktionen werden durch die Linksjugend Alzey und die Antifaschistische Initiative Alzey organisiert.

Erinnern wir uns: Bei seinen beiden letzten Auftritten in Alzey im Mai und August versteckten sich jeweils weniger als 20 dümmliche Gestalten hinter der Einsatzhundertschaft der Bullen, während er von einer „national befreiten Zone“ träumte. Dabei setzten ihnen Antifaschist*innen erheblich zu. In welcher Traumwelt der Nazi lebt zeigt auch das Wahlergebnis seiner rechtsextremen Partei bei der Bundestagswahl im September. Die Rechte erhielt bundesweit 2070 Stimmen, was 0,004 % der gültigen Stimmen entspricht. In seinem Bundesland Rheinland-Pfalz trat die Nazipartei gar nicht erst an.

Treffpunkt für die Gegenaktionen ist ab 14 Uhr beim Rossmarkt Alzey. Ab 14:30 Uhr ist dort die Auftaktkundgebung der Nazis geplant. Um 16:30 Uhr wollen die Nazis dann auf dem Neunröhrenplatz in Wörrstadt auftreten. Um 18:30 Uhr ist dann die Abschlusskundgebung in der Ernst-Ludwig-Straße in Wöllstein vorgesehen. Auch wenn Florian Grabowski nur ein dummer widerlicher Nazi ist, der ohne Unterstützung der Kameradschaft Zweibrücken alleine da stehen würde, bleibt Gegenprotest unerlässlich. Unterstützt die Gegenaktionen und gönnt den Nazis keine ruhige Minute.