Peinlicher Auftritt von Ester Seitz und ihrem Häuflein in Karlsruhe – Pegida-Ableger „Karlsruhe wehrt sich“ vor dem Ende

Dass sich Ester Seitz, die selbsternannte Retterin Deutschlands, für keine Peinlichkeit zu schade ist, bewies sie bereits mit ihrer Dauerpräsenz vor dem Ordnungsamt. Gestern lieferte sie in Karlsruhe erneut einen Beweis, dass sie jeglichen Verstand und Realitätssinn verloren hat. Mit 15 (in Worten: fünfzehn) Gleichgesinnten aus ihrem engeren Kreis lief sie eine kleine Runde auf dem Bürgersteig und glaubte damit Deutschland vor dem Untergang zu retten.

Mittlerweile stellen die Bullen die größte Gruppe, wenn Seitz Karlsruhe heimsucht. Über 100 Bereitschaftsbullen, mehrere BFE-Trupps, ca. 15 Ziffen, Staatsschutz – Einsatzleiter Zimmer lies wieder groß aufmarschieren. Dass sich trotz der Lächerlichkeit der Nazi-Minitruppe nach über zwei Jahren im Kreis laufen immer noch ca. 100 Gegendemonstrant*innen einfanden, finden wir ein gutes Zeichen. Eine direkte Konfrontation mit den Bullen ist dieser jämmerliche Haufen jedoch nicht wert. Der Druck auf die Nazis wurde dennoch ständig aufrecht erhalten.

Ester Seitz lies ihre letzten Fans zunächst warten. Erst 15 Minuten zu spät fuhr sie mit ihrem weißen Golf auf den Stephanplatz. Vollbeladen mit Deutschland-Fahnen wurde sie die meisten nicht los, obwohl sie allen Nazis eine aufnötigte. Und dann schlug das Ordnungsamt zurück. Erstmals verweigerte die Staatsmacht den Nazis die Straße. Und so marschierten 15 Deutschlandfahnen getragen von 15 Rassist*innen klaglos und stumm auf dem Bürgersteig eine kleine Runde über die Amalienstraße und Sophienstraße. Ein skurriles Bild. Nach einer wirren Schlussrede von Seitz war der Spuk nach gut einer Stunde bereits wieder zu Ende.

Inzwischen haben alle ernst zunehmenden rechtsextremen Gruppen erkannt, dass Seitz den Verstand verloren hat. Weder bekannte Redner*innen noch die Nazis der rechtsextremen Parteien und Kameradschaften wollen sich noch mit ihr zeigen. Die meisten Rechten mögen es nicht, wenn sie durch einen skurrilen Livestream ständig ihr Gesicht im Internet wiederfinden. Auch mit dem Anfang Juni stattfindenden „Tag der deutschen Zukunft“ hat sie nichts mehr zu tun, obwohl sie den Nazi-Großaufmarsch seinerzeit nach Karlsruhe vermittelte. Seitz beschränkt sich mehr und mehr auf die Facebook-Hetze gegen Muslime und Geflüchtete. Ein weiteres Zeichen ihres grandiosen Scheiterns. Sie sollte es endlich einsehen.