Aktionen gegen den Naziaufmarsch von „Die Rechte“ am Samstag in Sinsheim

Samstag, 08.04. // 12 Uhr // Sinsheim, Am Wächter Bahnhofstrasse

Bisher versuchte vor allem die NPD um den Alleinkämpfer Jan Jäschke mit wenig Erfolg Sinsheim zur nationalen Hochburg zu stilisieren. Nachdem die „Freien Nationalisten Kraichgau“ zur rechtsextremen Partei „Die Rechte Baden-Württemberg“ übergelaufen sind, versuchen diese nun in Sinsheim aktiv zu werden.

Für morgen hat die rechtsextreme Partei in Sinsheim eine Demo angemeldet. Treffpunkt ist wie immer das Denkmal „Am Wächter“ in der Bahnhofstraße. Unterstützt die Aktionen gegen den Naziaufmarsch.

Es gibt kein ruhiges Hinterland – Nazis bekämpfen überall.

Mobilisierungsphase gegen den rechtsextremen „Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe gestartet

Am 3. Juni 2017 wollen Neonazis ihren “Tag der deutschen Zukunft” in Karlsruhe abhalten. Das jährlich stattfindende bundesweite Neonazi-Event fand 2016 in Dortmund zum achten Mal statt. Knapp 1000 Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet fanden dabei den Weg nach Dortmund. Als offizieller Anmelder trat der Dortmunder Neonazi Michael Brück, Ratsmitglied im Dortmunder Rathaus für “Die Rechte”, auf. Der Naziaufmarsch in Karlsruhe wird ebenfalls aus dem Umfeld der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ organisiert. 

Wir sehen die Wahl der Nazis als unmittelbare Folge des Verhaltens der Stadt Karlsruhe. Die Nazis hoffen wohl auf einen ungestörten Verlauf ihres Aufmarsches. Bereits seit zwei Jahren wird den regelmäßigen Aufmärschen verschiedener rechtsextremer Bewegungen seitens Stadt und Polizei eine Wohlfühlzone eingerichtet. Während sich die bürgerliche Bevölkerung und Lokalpolitiker mit Ausnahme Der Linken von den Gegenaktionen verabschiedet haben, überzieht die Polizei Antifaschist*innen mit unnötigen Anzeigen.

Bereits im Jahr 2013 versuchten mehrere hundert Neonazis in Karlsruhe aufzumarschieren. Damals konnte dies durch ein breites Bündnis aus bürgerlichen und antifaschistischen Gruppen verhindert werden. Daran soll auch im kommenden Jahr angeknüpft werden. Nun hat die breite Mobilierungsphase der Antifa Karlsruhe begonnen. Mobimaterial wie Flyer und Plakate könnt ihr freitags im Stadtteilladen Barrio137 abholen.

Wenn ihr Kontakt mit der Mobi-Gruppe aufnehmen wollt schreibt eine Mail an notddz@suedwest.mobi.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda – Antifa in die Offensive!

Infos: http://notddz.suedwest.mobi/wordpress/

Aktionen gegen Nazitruppe „Karlsruhe wehrt sich“ am 17.02.2017 in Karlsruhe

Am Freitag will Ester Seitz mit ihrer Nazitruppe von „Karlsruhe wehrt sich“ wieder in Karlsruhe ihre üble Hetze gegen Muslime, Geflüchtete und alle die gegen Nazis sind verbreiten. Sie wollen dabei ab 18 Uhr vom Stephanplatz zum Bundesverfassungsgericht und zurück marschieren.

Wir haben für euch wieder eine Aktionskarte mit allen wichtigen Infos erstellt. Stellt Euch den Nazis entschlossen und kreativ entgegen.

Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda. Nazis bekämpfen immer und überall.

Freitag, 17.02. // 18 Uhr // Stephanplatz Karlsruhe

[Karlsruhe] Wanderhetzerin Ester Seitz lockt kaum noch jemand auf die Straße

Nur 30 Nazis bei „Karlsruhe wehrt sich“ auf dem Stephanplatz

Nachdem am letzten Dienstag sich nur 15 traurige Gestalten bei der vom Karlsruher Islamhasser Thomas Rettig organisierten Pegida Karlsruhe Demo einfanden, floppte heute auch die Demo der zweiten Pegida-Truppe „Karlsruhe wehrt sich“. Während Rettig bereits nach diesem zweiten Comeback-Versuch frustriert alle weiteren Demos absagte, will Seitz Karlsruhe noch drei mal in diesem Jahr heimsuchen. Den nächsten Auftritt kündigte sie für den Freitag, 25.11. ab 19 Uhr an.

Ohne Karlsruher Unterstützung wollten nur noch knapp 30 angereiste Nazis das Schreikind Ester Seitz hören. Größenwahnsinnig der Realität entrückt freute sie sich über „so viele“ Teilnehmer. Seitz konnte offenbar keine bekannten rechtsextremen Redner mehr nach Karlsruhe mobilisieren. Auch ihre Frauenfeundschaft zu Nazi-Größe Melanie Dittmer ist wohl abgekühlt. Immer offener erkennbar wird Seitz als jammernde Selbstdarstellerin von mehr und mehr rechtsextremen Gruppen abgelehnt. So zauberte sie als Redner „Kevin aus Stuttgart“ aus dem Hut. Dessen Rede bestand aus der üblichen Hetze gegen Muslime, Geflüchtete und Politiker_innen der regierenden Parteien. Dass er in 30 Nazis das Volk sah, dass sich zum Kampf erhebt, machte ihn vollends lächerlich. So wurden während des wie immer abgeriegelten kurzen Aufmarschs abseits belebter Straßen folgerichtig die bekannten rechtsextremen Parolen gerufen. Wobei der Stuttgarter Kevin den Megafon-Aufpeitscher gab, dem seine Kameradschaft nur zögerlich folgte. Nach nicht mal 2 Stunden war der Spuk dann auch schnell vorbei.

Ca. 150 Gegendemonstrant_innen vom Karlsruher Antifaschistischen Aktionsbündnis und verschiedenen Antifa-Gruppen protestierten lautstark. Karlsruher Poliker_innen oder Parteien mit Ausnahme der Linken zeigten sich erneut nicht. Nazis sind für Karlsruhe offenbar kein Problem solange sie den Konsumwahnsinn nicht sonderlich stören. Während auf dem Stephanplatz 30 Nazis glaubten das Volk zu sein, ging in der anliegenden Postgalerie und der Kaiserstraße das Shoppen des Volks unbeirrt weiter. Zu Zwischenfällen kam es angesichts der übersichtlichen Nazi-Schar nach unseren Informationen nicht. Wir meinen allerdings, dass gerade nun wieder energischere Aktionen angesagt sind. Lasst uns noch in diesem Jahr den Nazi-Aufmärschen um Ester Seitz den Todesstoß versetzen.

Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda
Nazis bekämpfen – überall und jederzeit

[Karlsruhe] Karlsruher Verhältnisse: Nazis in der Wohlfühlzone – Wie geht es weiter mit den Naziaufmärschen in Karlsruhe?

Bis Weihnachten droht nicht nur die Nazitruppe der hauptamtlichen Tingelhetzerin Ester Seitz die Karlsruher Innenstadt regelmäßig heimzusuchen. Nachdem der Islamhasser Thomas Rettig die Einpflanzung eines künstlichen Hüftgelenks wohl überstanden hat, will dieser wieder bei der Hetze gegen Muslime und Geflüchtete mitmischen. Darüber hinaus droht die für das nächste Jahr in Karlsruhe geplante bundesweite Nazi-Großdemo.

Auch, wenn die Anzahl der Nazis bei den Veranstaltungen von Ester Seitz zuletzt deutlich gesunken war, bleibt die Gefahr, die von der öffentlichen Hetze vor allem für Muslime und Migrant_innen ausgeht. Gegenprotest bleibt der Antifa und wenigen bürgerlichen Gegendemonstrant_innen überlassen. Die politische und bürgerliche Klasse duckt sich weg, während die Polizei für einen reibungslosen Ablauf der Nazi-Demos sorgt. Hinzu haben Stadt und Polizei mit ihren übertriebenen Repressionen gegenüber Antifaschist_innen den Handlungsspielraum der Gegenaktionen deutlich eingeschränkt.

Positiv bleibt für uns, dass die Zahl der Gegendemonstrant_innen ohne Abnutzungserscheinungen konstant bleibt. Der antifaschistische Gegenprotest muss jedoch trotz einzelner gelungener Aktionen wieder schlagkräftiger werden. Hierzu bedarf es auch weiter Unterstützung aus der umliegenden Region. Wir sind dabei.

Hier die nächsten bekannten Anmeldungen:

Angemeldete Demos von Ester Seitz (Karlsruhe wehrt sich)

Samstag,12.11. – 19 Uhr – Stephanplatz Karlsruhe
Freitag, 25.11. – 19 Uhr – Stephanplatz Karlsruhe
Freitag, 02.12. – 19 Uhr – Stephanplatz Karlsruhe
Samstag, 17.12. – 19 Uhr – Stephanplatz Karlsruhe

Angemeldete Demos von Thomas Rettig (Pegida Karlsruhe)

Dienstag, 25.10. – 19 Uhr – Marktplatz Karlsruhe
Dienstag, 08.11. – 19 Uhr – Marktplatz Karlsruhe

Langes antifaschistisches Wochenende steht bevor

Am kommenden Wochenende gibt es für Antifaschistinnen und Antifaschisten viel zu tun. Wir stellen Euch die verschiedenen Aktionen kurz zusammen:

Donnerstag, 2. Juni, ab 19 Uhr
Mannheim-Käfertal, Kulturhaus, Gartenstraße 8
Bürgerversammlung „Flüchtlinge“ gegen Nazis sichern
Infos: https://www.mannheim.de/…/buergerinformation-fluechtlinge-a…

Freitag, 3. Juni, ab 17 Uhr
Karlsruhe, Stephanplatz
Gegenaktionen zum Naziaufmarsch „Karlsruhe weht sich“
Infos: http://ka-gegen-rechts.de/…/gegenveranstaltung-zur-geplant…/
Hashtag: ‪#‎nokargida‬

Samstag, 4. Juni, ganzer Tag
Dortmund
Gegenaktionen zum Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“
Infos: https://dortmund.no-tddz.org/
Hashtag: ‪#‎notddz‬

Kein Tag der deutschen Nazis am 4. Juni in Dortmund

Foto: Antifa Kids Karlsruhe

Am Samstag, 04.06.2016 wollen Nazis unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ wieder einmal in Dortmund einfallen. Dabei träumen die Nazis von der Nazi-Partei „Die Rechte“ von einem Großevent mit bundesweiter Mobilisierung.

Mit Nazis gibt es keine Zukunft. Wir sagen „Nie wieder Deutschland“ und „Nie wieder Nazis“. Wir unterstützen die antifaschistischen Aktionen in Dortmund und rufen Euch auf, den „Tag der deutschen Zukunft“ für die Nazis zu einem Tag der Niederlage zu machen.

Infos: dortmund.no-tddz.org/

Mobivideo:

NoTddZ2

 

NPD-Aufmarsch am 23.04. in Sinsheim

Die Neonazis der „Freien Nationalisten Kraichgau“ um den Ex-NPD-Vorsitzenden Jan Jäschke wollen am Samstag, 23.04.2016 wieder in Sinsheim aufmarschieren. Beginn ihrer widerlichen Kundgebung soll um 14 Uhr am Hauptbahnhof sein.

Das „Bündnis für Toleranz Sinsheim“ hat eine Gegenkundgebung angemeldet. Diese soll ebenfalls um 14 Uhr vor der Musikschule in der Sinsheimer Allee beginnen.

Der vorgeschobene Grund ihrer Mahnwache ist uns egal. Sie verbreiten sowieso jedesmal ihre gleiche nationalistische Scheiße. Kommt rechtzeitig zum Hauptbahnhof nach Sinsheim und stellt Euch den Nazis direkt entgegen. Bei der Planung Eurer Gegenaktionen solltet ihr bedenken, dass die NPD bei den früheren Kundgebungen am „Wächter“ aufgetreten ist. Achtet auch auf einen alten gelben VW-Bus.

Alle Infos findet Ihr auf unserer Aktionskarte.

Aktionskarte Sinsheim

Am 8. April nach Karlsruhe den Nazis die Straße nehmen

Am Freitag, 8. April 2016, startet die rechtsextreme Gruppe „Karlsruhe wehrt sich“ um die aus Neumarkt (Bayern) stammende Ester Seitz ihren nächsten Versuch, ihre nationalistische Bewegung aus der Bedeutungslosigkeit herauszuführen. Ihre Kundgebung startet um 19 Uhr auf dem Stephanplatz in Karlsruhe.

Als Hauptrednerinnen sind Ester Seitz und Melanie Dietmer angekündigt. Während Seitz bisher weitgehend erfolglos Deutschland bereist, kann Dittmer aus dem Pro-NRW-Umfeld auf eine stramme Neonazi-Vergangenheit zurückblicken. Dittmer saß im NRW-Landesvorstand der NPD-Nachwuchsorganisation „Junge Nationaldemokraten“ und schrieb für die Neonazi-Postillen „Ruhrstürmer“ und „Schwarze Fahne“.

Auch wenn Seitz bei den letzten Auftritten kaum mehr als 30 „Widerständler“ mobilisieren konnte, müssen wir die Bewegung weiterhin ernst nehmen und entschlossen bekämpfen. Vor allem die Unterstützung durch die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ führte zu einer deutlichen Radikalisierung. Auch der gesamte Auftritt zeigte sich letztlich wesentlich gewaltbereiter. So brachte Dittmer bei ihrem ersten Auftritt in Karlsruhe am 2. Februar eine große Gruppe gewaltsuchender Neonazis aus dem Umfeld von Pro NRW mit. Erstmals ist der Einsatz von Fackeln als martialischer Propaganda-Auftritt angekündigt.

Stellt euch den Neonazis entschlossen entgegen. Anlaufstelle ist die vom bürgerlichen Bündnis „Karlsruhe gegen Kargida“ angemeldete Gegenkundgebung ab 17 Uhr auf dem Stephanplatz.

Am 30. April nach Stuttgart der AfD einheizen

Der Entwurf des Wahlprogramms der AfD für die Bundestagswahl 2017 ist hinlänglich bekannt geworden. Darin steht nun schwarz auf weiß, was wir immer schon wussten: die AfD ist eben keine Alternative für Deutschland, sondern ein rechtspopulistisches frauenverachtendes und rassistisches Sammelbecken für deutsche Nationalist_innen aller Art.

Die AfD will am 30. April und 1. Mai in der Messe Stuttgart dieses unsägliche Wahlprogramm auf ihrem Bundesparteitag beschließen. Das wollen wir nicht tatenlos zulassen. Wir unterstützen die antifaschistische Initiative „Den Brandstiften einheizen“ und fordern Euch auf, entschlossen und solidarisch den Bundesparteitag der AfD zu verhindern.

Weitere Infos: brandstifterneinheizen.wordpress.com