Nie wieder Auschwitz – Nie wieder Faschismus

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Im Jahr 2017 fordert die AfD die Lehrpläne zu überarbeiten und in den Schulen weniger über die Nazi-Zeit zu sprechen.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Rechtspopulist*innen
wie die AfD keinen weiteren Zulauf bekommen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Geschichte von damals nie vergessen wird. Und lasst uns gemeinsam dafür Sorgen, dass sich die Geschichte von damals nicht noch einmal wiederholt.


NIE WIEDER KRIEG!
NIE WIEDER FASCHISMUS!

Neurechte im Gewand des Wissenschaftlers – AfD-Veranstaltung mit Stefan Scheil in Frankenthal

Für den Donnerstag, 02.02. bewirbt die AfD Frankenthal eine Veranstaltung mit einem Vortrag des angeblichen Historikers Stefan Scheil unter dem Titel „Deutschland in der Weltpolitik“. Doch so harmlos wie es erscheinen soll ist diese Veranstaltung nicht.

So stellt die AfD Frankenthal ihren Gastredner zwar profan als Historiker vor, der seit mehr als zwei Jahrzehnten über die internationalen Beziehungen in der Weltkriegsära und der Nachkriegszeit forscht. Mit ein wenig Recherche stellt sich dieser allerdings als geschichtsrevisionistischer Pseudo-Wissenschaftler heraus, der unter seriösen Historikern für seine kruden Thesen weitgehend Ablehnung erfährt. Scheil saß nebenbei als Spitzenkandidat und Fraktionssprecher von 2014 bis 2015 für die AfD im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises. Er nahm wiederholt an rechtsextremistischen Veranstaltungen teil. Scheil schreibt Beiträge für die rechtspopulistische Wochenzeitung Junge Freiheit. Auch die neurechte Zeitschrift Sezession führt ihn als regelmäßigen Mitarbeiter. Scheil arbeitet darüber hinaus mit dem Neurechten Publizisten Götz Kubitschek zusammen, dem Verbindungen zur rechtsextremen Identitären Bewegung nachgewiesen wurden. Pikantes Detail am Rand: Scheil gilt als alter Bekannter des zu Recht als Nazi bezeichneten AfD-Landesvorsitzenden Höcke.

Wir würden die Veranstaltung gerne besuchen. Allerdings macht die AfD aus dem Veranstaltungsort ein Geheimnis. Habt ihr Informationen darüber, in welchem Hinterzimmer sich die Nazis der Afd verstecken? Schreibt sie uns.

Nazis der AfD in Mannheim am 03.02. den Tag vermiesen

Freitag, 03.02. // ab 18 Uhr / Schützenhaus Mannheim, In der Au 22

Die Mannheimer AfD plant eine weitere Veranstaltung im Schützenhaus der Feudenheimer Schützengesellschaft. Am 3. Februar will sie dort ab 19 Uhr ihren Propaganda-Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten Albrecht Glaser vorstellen. Der 74-jährige Glaser sieht seine Rolle als möglicher Bundespräsident nach eigener Aussage dabei eher als Volkstribun. Statt allzu viele moralische Reden zu halten, möchte er lieber einen epochalen nationalistischen Umbruch einleiten. Auch wenn der Chefideologe in der Programmkommision der AfD keine Chance bei der Wahl zum Bundespräsidenten hat, wird der vermessene und größenwahnsinnige Anspruch deutlich, die AfD müsse das deutsche Volk vor einem imaginären drohenden Untergang retten.

Die AfD hat längst ihre konservativ bürgerliche Maske fallen lassen. Spätestens nach der Göbel-Rede von Höcke in Dresden muss jedem anständigen Menschen klar sein, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist. In der Euphorie ihrer Wahlerfolge bemühen sich Parteiführer- und führerinnen nicht einmal mehr, ihr völkisch nationalistisches, rassistisches und chauvinistisches Weltbild zu verbergen. Nach dem kürzlich in Koblenz beim Kongress der rechtsextremen ENF-Fraktion im Europaparlament öffentlich zur Schau getragenen Schulterschluss der europäischen Rechtsextremen träumt die AfD bereits von einem totalen Sieg.

Das Schützenhaus im Mannheimer Stadtteil Feudenheim hat sich inzwischen zum Stammhaus der braun-blauen Partei entwickelt. Bereits zum fünften Mal bietet es den Nazis der AfD eine Bühne für ihre rassistische Hetze. Während die AfD in den meisten Mannheimer Gastbetrieben auch aufgrund starken Widerstands nicht willkommen ist, fühlt sich das Pächter-Ehepaar Kunibert und Brigitte Schmidt umgeben von Nazis offensichtlich wohl. Die Schützengesellschaft Mannheim als Verpächter des Vereinslokals distanziert sich zwar halbherzig von den dort immer wiederkehrenden rechtsextremen Veranstaltungen. Maßnahmen dagegen, wie beispielsweise die Kündigung des Pachtvertrages, unternimmt der Schützenverein allerdings nicht. Offensichtlich hegen die traditionalistischen Schützen entgegen ihres Dementis Sympathien für nationalistisches Gedankengut.

Die weltweite nationalistische Entwicklung ist eine große Gefahr für unsere offene Gesellschaft. Nach der Machtübernahme von Trump sehen sich die europäischen rechtsextremen Parteien weiter im Aufwind. Sie wollen die totale Machtübernahme und damit Deutschland und Europa in finsterste bereits überwunden geglaubte Zeiten zurück katapultieren. Energischer Widerstand gegen den Rechtsruck bleibt unbedingt notwendig. Jede AfD-Veranstaltung muss konsequent bekämpft werden. Für die Besucher_innen deren Veranstaltungen gibt es keine Ausreden mehr.

Unterstützt die Gegenproteste. Stellt Euch den Nazis der AfD entschlossen und kreativ entgegen.

Nazis bekämpfen – immer und überall!

[Mannheim] Antifa verhindert Bürgersprechstunde der AfD

Am 05.12. konnten wir zusammen mit weiteren Antifaschist_innen der Kurpfälzischen Antifa und Mannheim gegen Rechts eine Bürgersprechstunde des AfD-Landtagsabgeordneten in Mannheim verhindern. Bereits unsere Ankündigung von Protesten hatte dazu geführt, dass der Wirt des Spiegelschlösschen in Mannheim-Luzenberg seine Räume kurzfristig für die AfD nicht mehr zu Verfügung stellte.

Zur Sicherheit postierten wir uns mit einer Spontanversammlung vor der geschlossenen Gaststätte. Neben dem Unterstützer des Antisemiten Gedeon und Landtagsabgeordneten Rüdiger Klos tauchten ein paar Hooligan-Gestalten und fünf AfD-Sympathisanten auf. Alle verschwanden nach kurzer Zeit wieder, so dass wir ein halbe Stunde später die Gegendemo wieder beenden konnten.

Einige unschöne Vorfälle zeigten jedoch, wie wichtig auch kleinste Gegenaktionen sind. Die vielen Deutschland-Fahnen in der Straße waren unübersehbar. Auf uns machte es den Eindruck eine national befreiten Zone schaffen zu wollen. Unglaublich auch das Auftreten zweier Zivicops. Aus ihrer Sympathie für die Rechten machten sie keinen Hehl. Provokativ blendeten Sie uns mit einer Taschenlampe.

Krassester Vorfall war der Angriff auf einen Fotojournalisten der Beobachter News abseits unserer Kundgebung. Hooligans griffen ihn an und versuchten ihm unter Drohungen die Kamera zu entreißen. Das Ganze fand unter Anwesenheit des AfD-Landtagsabgeordneten Klos statt. Der Fotograf konnte zwar den Angriff ohne unsere Hilfe abwehren. Der Vorfall zeigt jedoch klar, dass die AfD umfangreiche Kontakte zur gewaltbereiten rechtsextremen Szene hat.

Obwohl nur wenige Antifaschist_innen den Weg nach Luzenberg fanden, stufen wir unsere Aktion als Erfolg ein. Unser Ziel, die öffentliche Veranstaltung des AfD-Landtagsabgeordneten zu verhindern, haben wir trotz negativer Begleiterscheinungen erreicht.

Kleiner Nachtrag: Nebenbei konnten wir einige Anti-Antifa-Schmierereien korrigieren.

Antifa bleibt Handarbeit – Keine Wohlfühlzonen für die AfD

[Bingen] Proteste gegen AFD-Landesparteitag am 9./10. Juli

Am Samstag, 9. Juli und Sonntag, 10. Juli will der AfD-Landesverband Rheinland-Pfalz in Bingen seinen Landesparteitag abhalten. Dass die in den rheinland-pfälzischen Landtag eingezogene nationalistische AfD eine Gefahr für eine freie und offene Gesellschaft ist, muss nicht mehr besonders erwähnt werden.

Wir werden die Hetze der AfD nicht hinnehmen. Haltet Euch das Wochenende frei und achtet auf unsere weiteren Ankündigungen.

Antifa Rheinhessen – Gutmenschliche Aktion Mainz – Antifa Rheinpfalz – Antifa Jugend Rhein-Neckar – ATOM Anarchistische Tierbefreiungsoffensive Mainz

AfD heute 19 Uhr in Ludwigshafen-Pfingstweide

Nach der Absage der letzten AfD-Veranstaltung aufgrund unserer antifaschistischen Initiative will die AfD Ludwigshafen heute wieder eine öffentliche Bürgerversammlung durchführen. Einen Raum hierfür hat sie leider im Bürgerhaus Ludwigshafen-Pfingstweide gefunden. Offenbar traut sich die AfD nicht mehr in Gaststätten und greift nun auf öffentliche Veranstaltungsräume der Stadt Ludwigshafen zurück.

Als Thema kündigt die AfD die rot-grüne Bildungspolitik an. Offenbar will sie ihr rückständiges Familienbild vermitteln. Ihre Hetze gegen ein modernes Verständnis von Feminismus und Sexualität halten wir für nicht hinnehmbar.

Beginn der AfD-Veranstaltung ist heute, 24. Juni um 19 Uhr im Bürgerhaus Ludwigshafen-Pfingstweide, Budapester Str. 42

Wir wollen die Hetze der AfD nicht unbeantwortet lassen. Treffpunkt für Antifaschist*innen ist um 17:40 Uhr am Haupteingang des Hbf Mannheim.

Rückständigkeit ist keine Alternative .

Die AfD – Selbstdarstellung und Realität

Die AfD stellt sich häufig als Opfer einer Lügenkampagne dar. Sie würde weder rechtsextreme Positionen teilen noch gegen Menschengruppen hetzen. Daß die Hetze gegen den Islam und geflüchtete Menschen eine großen Teil ihrer Facebookauftritte ausmacht, blendet sie konsequent aus.

Wir werden zukünftig Veröffentlichungen der regionalen AfD-Verbände dokumentieren. Dabei offenbart sich das perfide Zusammenspiel der AfD und ihrer Facebooktruppen. Die AfD veröffentlicht vermeintlich unbequeme Wahrheiten, die die „Lügenpresse“ angeblich unterschlägt oder falsch darstellt. Die Anhänger_innen der AfD sorgen dann für die Weiterverbreitung. Dabei setzt die AfD auf ihre Wutbürger_innen, die durch Kommentare dann richtig heiß laufen.

„Geil, wenn es hier damit losgeht, möchte ich auch dabei mithelfen unser Land zu schützen. Habe beim Bund damals ja auch an der Waffe gedient.“

Erstes Beispiel ist ein Bericht über Milizen in Bulgarien. Dort machen selbsternannte Bürgerwehren Jagd auf Geflüchtete. Der Bericht vom ZDF wird von der AfD Worms unkommentiert veröffentlicht. In den Kommentaren zeigt sich dann schonungslos, aus welchem menschenverachtendem Spektrum sich die AfD nährt.

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Antifa wirkt – Nächster Bürgerabend der AfD nicht beim DJK Ludwigshafen

Für den 24. Juni hatte der AfD-Kreisverband Ludwigshafen den nächsten „Bürgerabend“ in der Vereinsgaststätte des DJK Concordia Ludwigshafen angekündigt. Der katholische Sportverein zog nun endlich die Notbremse und sagte die Veranstaltung ab.

Der Kreisvorsitzende Timo Böhme beklagt nun, dass die Absage in Zusammenhang mit linksradikalen Drohungen stehen würde. Belege für diesen Vorwurf legt Böhme allerdings nicht vor. Ein bekanntes Muster, es mit der Wahrheit nicht so genau zu nehmen.

Wir berichteten kürzlich über die Durchführung der letzen Veranstaltung der AfD beim DJK Ludwigshafen. Ob die hierbei geübte Kritik gegenüber dem Sportverein zu der aktuellen Absage führte, ist nicht zu belegen. Die Gründe sind uns egal. Es zählt das Ergebnis. Mit dem DJK Ludwigshafen verliert die AfD einen weiteren Raum, der für rechtspopulistische Hetze nicht mehr zur Verfügung steht.

Die AfD kündigte an, die Veranstaltung an einem anderen Ort durchführen zu wollen. Die AfD vertritt menschenfeindliche und rassistische Positionen, die jeden Menschen mit Anstand anwidern müssen. Wir fordern daher alle Gaststätten und Vereine auf, der AfD keine Räume zur Verfügung zu stellen.

Wir werden die AfD weiterhin bekämpfen. Rechtspopulismus ist nicht hinnehmbar, egal wo dieser auftritt.

Jammerei der AfD
Bericht der Rheinpfalz

AfD-Veranstaltung beim DJK Concordia Ludwigshafen

1Am 13.05.2016 führte der Kreisverband Ludwigshafen der Alternative für Deutschland (AfD) unter ihrem Vorsitzenden Timo Böhme in der Vereinsgaststätte des DJK SG Concordia Ludwigshafen weitgehend unbeachtet eine sogenannte Bürgerveranstaltung durch. Beworben wurde die Veranstaltung unseres Wissens seit dem 28.04.2016 lediglich auf der Facebookseite des Kreisverbandes.

3Der nationalistische und rassistische Ansatz der AfD und ihre Nähe zu neonazistischen Bewegungen muss eigentlich nicht mehr explizit erwähnt werden. Aktuell ist beispielsweise das niederträchtige Gauland-Zitat über den schwarzen Fussballspieler Boateng in allen Medien. Auf der Facebook-Seite des Kreisverbandes wird in hohem Maß Stimmung gegen Menschen geschürt, die bei uns Zuflucht suchen. Das Bundesparteiprogamm der AfD spricht sich klar gegen die Religionsfreiheit von Muslimen aus.

2Es nahmen ca. 20 Personen an der AfD-Veranstaltung teil. Der 2. stellvertretende Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes Johannes Thiedig hielt ein Referat. Prominente Vertreter der
AfD waren nicht zugegen. Dies ist wohl auch der Grund, weshalb die Veranstaltung so wenig Beachtung in der Öffentlichkeit fand. Selbst regionale Medien berichteten nicht.

8Der DjK Concordia Ludwigshafen ist Mitglied im DJK-Sportverband. Der Sportverband wird als der katholische Sportverband bezeichnet. Laut eigener Beschreibung ist er „ein christlich wertorientierter Sportverband unter katholischem Dach und nimmt jeden auf, der seine Orientierung mitträgt. Worauf es uns wirklich ankommt sind nicht die Siege. Es sind die Menschen.“ Weiter heißt es „Im DJK-Sportverband kommen Menschen aller Kulturen zusammen.“

Viele Gastwirte in der Region stellen der rechtspopulistischen AfD keine Räume zur Verfügung. Unsere Anfrage an den Vorstand des Vereins hierzu blieb jedoch unbeantwortet. Wir halten nicht nur die Tatsache, dass die AfD ihre rechtspopulistischen Ansichten in den Räumen eines katholischen Sportvereins verbreiten kann, für inakzeptabel. Die Ignoranz des Vorstandes wirft ein schlechtes Licht auf den gesamten Verein. Gerade vor dem Hintergrund, dass die katholische Kirche jüngst beim Katholikentag in Leipzig bewusst keine Vertretung der AfD eingeladen hatte und sich deutlich von der AfD distanziert, hätten wir eine klare Ablehnung der AfD-Veranstaltung von Seiten des Vereins und der Pächter der Vereinsgaststätte erwartet.

Wir werden sowohl die Aktivitäten des AfD-Kreisverbandes als auch eine weitere zur Verfügungstellung von Räumen für die AfD durch den DjK-Ludwigshafen kritisch begleiten.

Am 30. April nach Stuttgart der AfD einheizen

Der Entwurf des Wahlprogramms der AfD für die Bundestagswahl 2017 ist hinlänglich bekannt geworden. Darin steht nun schwarz auf weiß, was wir immer schon wussten: die AfD ist eben keine Alternative für Deutschland, sondern ein rechtspopulistisches frauenverachtendes und rassistisches Sammelbecken für deutsche Nationalist_innen aller Art.

Die AfD will am 30. April und 1. Mai in der Messe Stuttgart dieses unsägliche Wahlprogramm auf ihrem Bundesparteitag beschließen. Das wollen wir nicht tatenlos zulassen. Wir unterstützen die antifaschistische Initiative „Den Brandstiften einheizen“ und fordern Euch auf, entschlossen und solidarisch den Bundesparteitag der AfD zu verhindern.

Weitere Infos: brandstifterneinheizen.wordpress.com