Demo am Internationalen Frauenkampftag um 15 Uhr auf dem Schlossplatz in Mannheim.

Heraus zur Demo am Internationalen Frauenkampftag um 15 Uhr auf dem Schlossplatz in Mannheim. Selbstverständlich werden und sollen nicht nur Frauen an der Demonstration teilnehmen

Feminismus heißt ein gutes Leben für alle!

Wir wollen eine Gesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung empfindet und in der jede*r glücklich werden kann. Wir wollen eine gewaltfreie Gesellschaft, in der niemand erniedrigt und verachtet wird und in der jede*r Platz hat und niemand fragt, woher er*sie kommt. Das bedeutet für uns, dass wir die kapitalistischen und patriarchalen Verhältnisse radikal ändern müssen, damit wir selbstbestimmt und frei leben, lieben und arbeiten können.

Feminismus heißt gleiche Rechte für alle!

Im Kapitalismus sind Arbeit und Reichtum ungleich verteilt. Erwerbslosigkeit, Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit, Minilöhne und Altersarmut sind nur einige Symptome dieses Gesellschaftssystems, in dem besonders Frauen* benachteiligt sind. Sie leisten den Großteil der schlecht oder gar nicht bezahlten Erziehungs-, Pflege- und Sorgearbeit zu Hause und in der Gesellschaft. Die strukturellen Geschlechterverhältnisse werden im Privaten, in der Arbeitswelt und der Wirtschaft sichtbar und schlagen sich im Alltag durch sexistische Machtverhältnisse und sexualisierte Gewalt nieder. Immer noch gilt das Familienmodell Mutter, Vater, Kind als ausschließliches gesellschaftliches Ideal, in dem frau funktionieren soll. Menschen, die sich nicht den Kategorien Mann* und Frau* zuordnen wollen, wie Trans*- und Inter-Menschen, werden als „unnormal“ diskriminiert und gewalttätig angegriffen. Wir wehren uns gegen jede Gewalt, die insbesondere Frauen*, LGBTQI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*-, Inter- und queere Menschen) und People of Color betrifft. Wir wehren uns gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Wir kämpfen gegen Nationalismus und rassistische Alltagspolitik, gegen alle Gesetze zur Entrechtung von Geflüchteten, gegen die Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und gegen Gesetze, die Sexarbeiter*innen diskriminieren.

Feminismus heißt Widerstand!

In Europa und weltweit erstarken die alten und neuen Rechten. In Deutschland haben sie einen parlamentarischen Arm in der AfD gefunden. Durch Deutschland und Europa zieht sich ein national-konservativer Backlash, wodurch es immer wieder zu Angriffen auf Frauen*rechte kommt. Das bereits Erkämpfte wird immer wieder bedroht. Antifeminismus, Kampf gegen Gleichstellung und Rassismus sind gemeinsamer Nenner der neuen und alten Rechten und fester Bestandteil von konservativer bis hin zu rechtsradikaler Ideologie. All das dient dazu, traditionelle Vorstellungen von Familie, Geschlechterbildern und Lebensentwürfen zu verfestigen. Rassistische Alltagspolitik wie Racial Profiling geht Hand in Hand mit der Verschärfung des Asylrechts und tödlicher Grenzpolitik europäischer Regierungen. Gleichzeitig nehmen auch Angriffe der Rechtsradikalen auf Gewerkschaftsorganisationen zu.
Wir Feminist*innen treten diesem Rechtsruck in all unseren Lebensbereichen kämpferisch entgegen und solidarisieren uns mit den weltweiten Kämpfen von Frauen* für Selbstbestimmung und bessere Arbeitsbedingungen.

Gemeinsam für einen feministischen Internationalismus!

Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt – Peschmerga töten Êzîden mit deutschen Waffen

Shingal. Dutzende Zivilisten luden in Panik ihr einfachstes Hab und Gut auf Pickups und in PKWs. Eilig flüchteten sie Richtung Shingal-Gebirge, wo sie sich in Sicherheit brachten. Diese Szenen stammen nicht vom 3. August 2014, als die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) einen Völkermord an den Êzîden in der nordirakischen Region Shingal verübte. Vorgestern flüchteten die Êzîden vor Kämpfen zwischen den Peschmerga der Autonomen Region Kurdistan und êzîdîschen Widerstandskämpfern. Kämpfe, die so heftig waren, dass auf êzîdîscher Seite mindestens fünf getötet und weitere Dutzende verletzt wurden – mehr als in den allermeisten Gefechten mit der Terrormiliz IS in der Region. Êzîden, die mit deutschen Waffen erschossen wurden. Waffen, mit denen die Peschmerga eigentlich die Êzîden verteidigen sollten. Die Peschmerga gaben bekannt, keine Verluste erlitten zu haben.

Quelle: http://ezidipress.com/blog/shingal-peschmerga-toeten-eziden-mit-deutschen-waffen/

Aktionen gegen den Spießbürger-Stammtisch der AfD Landau im Gasthaus „Zum Ochsen“ in Hochstadt (Pfalz)

Montag, 06.03. // 19 Uhr // Hochstadt (Pfalz), Gasthaus „Zum Ochsen, Hauptstr. 202

Die AfD Landau/Südliche Weinstraße lädt für Montag, 6. März zum wiederholten Mal zu ihrem Spießbürger-Stammtisch ins Gasthaus „Zum Ochsen“ nach Hochstadt (Pfalz) ein. Sprechen soll dort der AfD Landes- und Fraktionsvorsitzende Uwe Junge. Über die AfD brauchen wir eigentlich kein Wort mehr zu verlieren. Zu offensichtlich sind ihre rassistische und nationalistische Ausrichtung und ihre unverhohlenen Kontakte zu Neonazis. Auch die Tarnung von Junge, der auf einer Stufe mit den Rassisten Gauland und Höcke steht, als konservativer Biedermann ist längst aufgeflogen.

Das Gasthaus „Zum Ochsen“ in Hochstadt (Hauptstraße 202) ist quasi das Stammlokal der Spießbürger*innen und Rassist*innen der AfD Landau/Südliche Weinstraße. Regelmäßig führt diese dort ihre Veranstaltungen durch. Mit seinem deutsch-rustikalen „Charme“ passt es wohl perfekt zur Stammtisch-Mentalität der AfD-Wähler*innen. Das ländlich geprägte Dorf Hochstadt liegt verkehrsgünstig an der B 272 zwischen Landau und Germersheim.

Stellt Euch der Hetze der AfD entschlossen und kreativ entgegen.

Es gibt kein ruhiges Hinterland. Nazis und ihre Unterstützer aus der Deckung holen – immer und überall!