Tausende gedachten mit uns heute Liebknecht, Luxemburg und Lenin

Tausende waren heute mit uns in Gedenken an Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Wladimir Iljitsch Lenin in Berlin auf der Straße. Mit der jährlichen LLL-Gedenkdemo am Tag der Ermordung von Liebknecht und Luxemburg zogen wir vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde.

Wir schlossen uns dem antifaschistischen Block an und ehrten allen für die Idee einer gerechteren Welt gefallenen kommunistischen Kämpfer*innen. Ihr Tod ist unsere Verpflichtung, weiter gegen Faschismus und das herrschende kapitalistische System zu kämpfen.

Auch in diesem Jahr blieb ein Angriff der Bullen auf den Antifa-Block nicht aus. Das Zeigen von Öcalan-Fahnen nahm die Staatsmacht zum Anlass, mit brachialer Gewalt in die Demo einzudringen und kurdische Genoss*innen herauszuzerren und festzunehmen.

Ihr könnt uns prügeln und festnehmen. Aber die Idee und den Glauben von der Freiheit und Gleichheit jedes Menschen könnt ihr nie besiegen.

Fotos: by PM Cheung

AfD-Bundesparteitag 2018 voraussichtlich am 30.06/01.07. in Augsburg

Die Alternative für Deutschland (AfD) will am 30. Juni und 1. Juli ihren nächsten Reichsparteitag auf dem Messegelände in Augsburg abhalten. Ein entsprechender Vertragsabschluss mit der Messe Augsburg steht kurz vor dem Abschluss. Etwa 600 Rassist*innen jeglicher Art werden dann in die Schwabenmetropole Bayerns einfallen.

Nicht, dass es mit der CSU bereits eine rechtspopulistische Regierungspartei gäbe. Die AfD setzt mit ihrer fortlaufenden rassistischen Hetze aber doch noch einen drauf. Ob Höcke oder Gauland, ob Storch oder Weidel, wir erklären den AfD-Nazis bereits heute den Tortalen Krieg.

Merkt Euch das Wochenende vor. Die AfD darf niemals einen Reichsparteitag ohne Widerstand abhalten. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

Hinein in den antifaschistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demo 2018 in Berlin

Am 15.01.1919 ließen Führer der SPD die Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin ermorden. Sie waren mit ihren Ideen einer gerechten solidarischen Gesellschaft nicht nur eine Gefahr für das ausbeuterische kapitalistische System, sondern auch für die antikommunistische Verräterpartei SPD.

Auch fast 100 Jahre nach ihrer Ermordung bestehen die ausbeuterischen Verhältnisse fort. Auch fast 100 Jahre nach ihrer Ermordung kämpfen wir mit vielen Genoss*innen weiter gegen die Unterdrückung des kapitalistischen Systems.

Kein Kampf ohne Erinnerung. Keine Erinnerung ohne Kampf. Erinnern wir uns an Rosa und Karl. Kämpfen wir für sie und ihren Traum von einer gerechten und solidarischen Welt weiter. Hinein in den Antifaschistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demo 2018.

Treffpunkt: Sonntag, 14.01.2018 | 10 Uhr | U-Bf Frankfurter Tor

Nach AfD, IB und Pegida nun ein NPD-Aufmarsch am 06.01. in Kandel

Als wenn das Verbrechen an der 15-jährigen Schülerin Mia nicht schlimm genug wäre. Wie Aasgeier zieht es seither rechtsextreme Horden nach Kandel. Nach der AfD, den Nazi-Hipstern der Identitären Bewegung und rechtspopulistischen Patrioten aus dem Pegida-Umfeld will nun auch die NPD mitmischen bei der rassistischen Hetze gegen Geflüchtete und „linksversiffte Gutmenschen“. Nach ihren Angaben wollen sie seit heute ihre Nazi-Flugblätter im Ort verteilen und am Samstag eine Abschlusskundgebung in der Nähe des Tatorts abhalten.

Wir können den Schmerz, den die Eltern, die Angehörigen und Freunde der getöteten Mia empfinden, nicht ansatzweise erahnen. Der ganze Ort Kandel ist seit der schrecklichen Tat eines Einzelnen in einer Art Schockstarre gefangen. Viele Bürger*innen sind zusätzlich erschrocken, wie Nazis und andere rechtsextreme Gestalten den tragischen Tod der Schülerin für ihre rassistische Hetze instrumentalisieren. Manche mussten am vergangenen Dienstag ihre ersten Erfahrungen mit der Gewaltbereitschaft der Rechtsextremen machen.

Auch wir sind auf der Suche nach einem angemessenen Umgang mit dem Verbrechen. Für uns ist jedoch völlig klar, dass unsere Trauer und unsere Wut nicht in Rassismus und pauschale Hetze gegen alle Geflüchteten umschlagen darf. In einem würdevollen Gedenken an Mia darf kein Platz sein für pauschalen Hass und rassistische Hetze.

Unterstützt morgen und am Samstag die anständigen Menschen in Kandel. Stellt Euch der Instrumentalisierung von Mias Tod durch Nazis entgegen. Kommt am Samstag ab 12 Uhr zum DM-Drogeriemarkt in der Lauterburger Straße 13 und sorgt für ein würdiges Gedenken an Mia.

Für ein würdiges Gedenken – Gegen rassistische Hetze.

Aktionen gegen den erneuten Nazi-Aufmarsch am 06.01. in Alzey

Seit der Tötung einer Schülerin am 27.12.2017 durch einen Geflüchteten in Kandel tobt der Nazi-Mob. Horden von Nazis sind seitdem in Kandel eingefallen, um den Tod von Mia für ihre Hetze gegen Geflüchtete zu missbrauchen.

Nun will auch der Obernazi der Region Alzey Florian Grabowski bei der Hetze mitmischen und hat für Samstag eine Kundgebung in Alzey angemeldet. Die Nazi-Kameraden seiner rechtsextremen Kleinstpartei „Die Rechte“ versuchen erst gar nicht, ihre fremdenfeindliche Gesinnung hinter einer Gedenkveranstaltung zu verstecken. Mit dem Motto „Ausländer raus – Deutschland den Deutschen“ haben sie tief in die rechtsextreme Mottenkiste gegriffen.

Unterstützt die Gegenproteste der Antifaschistischen Initiative Alzey. Kommt am Samstag ab 14:30 Uhr zum Roßmarkt in Alzey.

Für ein würdiges Gedenken – Gegen rechte Hetze.

Offenes Antifaschistisches Treffen in Mannheim

Ihr wollt Euch stärker gegen Nazis engagieren? Ihr wollt Euch mit anderen Antifaschist*innen in der Region vernetzen? Ihr wollt direkte Infos über antifaschistische Aktionen? Dann empfehlen wir Euch das Offene Antifaschistische Treffen  (OAT) in Mannheim.

Das OAT findet jeden ersten Mittwoch des Monats um 19 Uhr im JUZ Mannheim statt. Das nächste Treffen ist bereits morgen am 3. Januar. Kommt einfach vorbei. Oder schließt Euch gleich uns an.

Für ein würdevolles Gedenken am 2. Januar nach Kandel

Das schreckliche Verbrechen eines aus Afghanistan geflüchteten Täters an der 15-jährigen Mia in Kandel (Südpfalz) ist für viele Menschen noch immer unfassbar. Während Trauer und die Frage nach Antworten ein würdevolles Gedenken zulässt, instrumentalisieren Rassist*innen bis hin zu Mandatsträger*innen der AfD die furchtbare Tat. Sie schüren mit ihrer widerlichen Hetze Hass gegen alle Geflüchtete, die Eltern der getöteten und das Umfeld.

Für morgen, 02.01. rufen nun Islamhasser*innen aus der nationalistischen Heidelberger Bewegung „Ein Prozent“ um Edgar Baumeister und Marco Kurz zu einer Demo in Kandel auf. Es ist offensichtlich, dass es den Rassist*innen nicht um ein Gedenken an das Opfer geht. Sie wollen die Tötung des Mädchens für ihre rassistischen Zwecke missbrauchen und Hass schüren gegen alle Geflüchteten und diese unterstützenden Menschen.

Mutige Menschen vor Ort rufen nun dazu auf, sich morgen ab 18 Uhr am DM Drogeriemarkt (Lauterburger Str. 13) der Instrumentalisierung der Tat durch Nazis entgegenzustellen. Unterstützt die Versammlung für Menschlichkeit und einen angemessenen Umgang mit der schrecklichen Tat eines Geflüchteten.

Für ein würdevolles Gedenken – Gegen rassistische Hetze.

AfD-Vorsitzender Uwe Junge als Frontkämpfer der Neonazis

Der Tag wird kommen, an dem wir alle rassistischen Hetzer*innen wie den Vorsitzenden der AfD Rheinland-Pfalz Uwe Junge im Namen aller Opfer rechtsextremer Gewalt zur Rechenschaft ziehen werden. Dafür leben und kämpfen wir. Und Gott wird den Rassist*innen nicht helfen.

Junge sieht sich immer mehr als Führer rassistischer Hetze und Frontkämpfer der Neonazis in der Region. Wir fordern alle anständigen Menschen auf, ihn und die AfD entschlossen zu bekämpfen – wo immer sie auftauchen.

Gelber Nazi-Bus der NPD morgen in Speyer

Morgen (30.12.) ab 11 Uhr marschieren Nazis der NPD vor dem Gebäude des Landeskirchenrats am Domplatz in Speyer auf. Achtet besonders auf den gelben Nazi-Bus, einen alten vergammelten VW T4 mit Kennzeichen PS-N1818. Der Fahrer Frank Walter, Vorsitzender der NPD Rheinland-Pfalz, freut sich sicher über möglichst viel Aufmerksamkeit.

Kleine Info am Rande: Die Nazis jammern, dass sie aufgrund einer Auflage der Versammlungsbehörde während der Kundgebung die Kfz.-Kennzeichen abdecken müssen. Diese beinhalten einen bekannten Nazi-Code: Die Zahl 18 steht für die Buchstaben des Alphabets und damit die Initialen Adolf Hitlers „AH“.  Das „N“ steht für National oder Nationalsozialismus.

NPD-Aufmarsch für den Erhalt der Hitler-Glocken am 30.12. in Speyer.

Am kommenden Samstag, 30.12. will die NPD in Speyer aufmarschieren. Ab 11 Uhr wollen Nazis wie Jan Jäschke (Weinheim), Frank Walter und Ricarda Riefling (beide Pirmasens) vor dem Gebäude des evangelischen Landeskirchenrats am Domplatz 5 für den Erhalt der Hitler-Glocken demonstrieren.

In der Pfalz hängen in mehreren Kirchen immer noch Glocken aus der Hitler-Zeit mit nationalsozialistischen Inschriften und Zeichen. Der Landeskirchenrat empfiehlt nun, die Glocken abzuhängen und unterstützt das Abhängen und die Anschaffung neuer Glocken mit 150.000 Euro aus einem neu gebildeten Glockenfonds.

Die Entscheidung des Kirchenrats gefällt den Hitler-Fans der NPD natürlich überhaupt nicht. Während Nazis sonst obdachlose Menschen verprügeln oder totschlagen, geben sie sich zu nun als deren Unterstützer aus und fordern, dass das Geld der Obdachlosenhilfe zur Verfügung gestellt wird. Die Instrumentalisierung der ärmsten Menschen unserer Gesellschaft ist leicht zu durchschauende Propaganda.

Die Vernichtung des Faschismus bleibt unabdingbares Ziel jedes anständigen Menschen. Ganz gleich ob es sich dabei um Hitler-Glocken oder rechtsextreme Parteien wie die NPD handelt. Unterstützt die Proteste und stellt Euch den Nazis entschlossen entgegen.