[Karlsruhe] Wanderhetzerin Ester Seitz lockt kaum noch jemand auf die Straße

Nur 30 Nazis bei „Karlsruhe wehrt sich“ auf dem Stephanplatz

Nachdem am letzten Dienstag sich nur 15 traurige Gestalten bei der vom Karlsruher Islamhasser Thomas Rettig organisierten Pegida Karlsruhe Demo einfanden, floppte heute auch die Demo der zweiten Pegida-Truppe „Karlsruhe wehrt sich“. Während Rettig bereits nach diesem zweiten Comeback-Versuch frustriert alle weiteren Demos absagte, will Seitz Karlsruhe noch drei mal in diesem Jahr heimsuchen. Den nächsten Auftritt kündigte sie für den Freitag, 25.11. ab 19 Uhr an.

Ohne Karlsruher Unterstützung wollten nur noch knapp 30 angereiste Nazis das Schreikind Ester Seitz hören. Größenwahnsinnig der Realität entrückt freute sie sich über „so viele“ Teilnehmer. Seitz konnte offenbar keine bekannten rechtsextremen Redner mehr nach Karlsruhe mobilisieren. Auch ihre Frauenfeundschaft zu Nazi-Größe Melanie Dittmer ist wohl abgekühlt. Immer offener erkennbar wird Seitz als jammernde Selbstdarstellerin von mehr und mehr rechtsextremen Gruppen abgelehnt. So zauberte sie als Redner „Kevin aus Stuttgart“ aus dem Hut. Dessen Rede bestand aus der üblichen Hetze gegen Muslime, Geflüchtete und Politiker_innen der regierenden Parteien. Dass er in 30 Nazis das Volk sah, dass sich zum Kampf erhebt, machte ihn vollends lächerlich. So wurden während des wie immer abgeriegelten kurzen Aufmarschs abseits belebter Straßen folgerichtig die bekannten rechtsextremen Parolen gerufen. Wobei der Stuttgarter Kevin den Megafon-Aufpeitscher gab, dem seine Kameradschaft nur zögerlich folgte. Nach nicht mal 2 Stunden war der Spuk dann auch schnell vorbei.

Ca. 150 Gegendemonstrant_innen vom Karlsruher Antifaschistischen Aktionsbündnis und verschiedenen Antifa-Gruppen protestierten lautstark. Karlsruher Poliker_innen oder Parteien mit Ausnahme der Linken zeigten sich erneut nicht. Nazis sind für Karlsruhe offenbar kein Problem solange sie den Konsumwahnsinn nicht sonderlich stören. Während auf dem Stephanplatz 30 Nazis glaubten das Volk zu sein, ging in der anliegenden Postgalerie und der Kaiserstraße das Shoppen des Volks unbeirrt weiter. Zu Zwischenfällen kam es angesichts der übersichtlichen Nazi-Schar nach unseren Informationen nicht. Wir meinen allerdings, dass gerade nun wieder energischere Aktionen angesagt sind. Lasst uns noch in diesem Jahr den Nazi-Aufmärschen um Ester Seitz den Todesstoß versetzen.

Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda
Nazis bekämpfen – überall und jederzeit

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