Aktionskarte zum Naziaufmarsch in Kandel am 3. März

Die Antifa Südliche Weinstraße hat eine Aktionskarte mit den verschiedenen Demorouten zum Naziaufmarsch am 03.03. in Kandel veröffentlicht. Beteiligt Euch entschlossen und kreativ an den Aktionen gegen die rechtsextreme Vereinnahmung der südpfälzischen Kleinstadt.

Aktuelle Infos gibt es auf Twitter unter dem Hashtag #kandel0303.

Dem rassistischen Mob entgegentreten – Antifaschistische Demo am 3. März in Kandel

Am 03.03.2018 wird die südpfälzische Kleinstadt Kandel zum wiederholten Mal zur Wallfahrtsstätte von rechten Hetzer*innen. Zum wiederholten Mal wird die grausame Tat eines Geflüchteten in Kandel instrumentalisiert, um pauschal gegen alle Muslime und Migranten zu hetzen. Die Demonstration des rassistischen Bündnisses „Kandel ist überall“ wurde von der Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Landesvorsitzenden der AfD in Baden-Württemberg Christina Baum angemeldet. Eine weitere Demo meldete Marco Kurz an, dem Organisator von „Der Marsch 2017“. Beide Versammlungen verbreiten übelste rassistische Hetze.

Seit Wochen läuft eine groß angelegte Mobilisierung über alle Kommunikationswege von AfD und Nazibündnissen. Beim letzten Nazisaufmarsch im Januar fielen über 1000 Rassist*innen in Kandel ein. Nach der kürzlichen Blockade des rassistischen Frauenmarsches in Berlin durch  Antifaschist*innen drehen AfD und Konsorten nun völlig durch. Wir rechnen daher für den 3. März noch mit einer weitaus größeren Beteilung aus dem gesamten rechtsextremen Spektrum.

Wir haben keinen Bock auf diese rassistische Scheiße unter dem Deckmantel der Frauenrechte in Kandel. Wir rufen alle Antifaschist*innen auf, sich an den Gegenaktionen zu beteiligen. Kommt am 03.03.2018 nach Kandel und beteiligt euch lautstark & kreativ am antifaschistischen Block der Antifa SÜW. Start der Gegendem ist um 15 Uhr an der Ecke Jansenstraße/Juststraße.

Weitere Infos: Antifaschistische Aktion Südliche Weinstraße

Nicht lange Fackeln – Aktuelle Infos zu den antifaschistischen Aktionen am 23.02. in Pforzheim

Aktionskarten:

Unten findet ihr die Aktionskarten damit ihr euch vorab schon einmal einen Eindruck verschaffen könnt, aber auch zum selbst ausdrucken. Einmal eine Übersicht von Pforzheim und eine Detailansicht

Demo:

Um 18 Uhr treffen wir uns mit einer kurzen Kundgebung am Bahnhof in Pforzheim, um dann gemeinsam mit einer antifaschistischen Demonstration zum Wartberg zu gehen.
Unser Ziel ist es so nahe wie möglich an die Faschisten dran zu kommen um ihnen so ihre Gedenkminute um 19.47 Uhr zu vermiesen.

Kundgebung:

Auch dieses Jahr wird es die Kundgebung am Hotel Hasenmayer (an der Heinrich-Wieland-Alle) geben. Ab 18 Uhr ist sie Anlaufpunkt und bietet mit Infotisch, an dem unter anderem die Aktionskarten ausliegen, die Möglichkeit, sich auf dem Laufenden zu halten. Hier wird es auch Essen und Getränke, sowie die Möglichkeit zum Toilettengang geben.

Anreise ab Mannheim:

Es wird eine gemeinsame Anreise mit dem Zug von Mannheim nach Pforzheim geben. Treffpunkt ist um 15:30 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs.

Ermittlungsausschuss:

Am Freitag ist in Pforzheim wieder ein Ermittlungsausschuss für Euch da. Meldet Festnahmen und Entlassungen dem EA unter 01523 7658669. Es gilt wie immer: Anna und Arthur haltens Maul.

Wetter:

Voraussichtlich bleibt es am trocken aber es wird wohl sehr kalt. Zieht euch also warm an und beteiligt euch an aufwärmenden Aktionen.

Weitere Infos gibt es bei nonazis23feb.blogsport.de

Aktionskarte 1 – Übersicht
Aktionskarte 2 – Wartberg

Nicht lange fackeln – Nazimahnwache am 23.02. in Pforzheim verhindern

Auch in diesem Jahr wollen sich wieder Nazis mit Fackeln auf den Pforzheimer Wartberg stellen und die Kriegsverbrechen durch Hitler-Deutschland im Zweiten Weltkrieg relativieren. Sie inszenieren in geschichtsrevisionistischer Manier ein Gedenken anlässlich der Bombardierung Pforzheims durch die Alliierten.

Die antifaschistische Demo zum Wartberg startet am 23. Februar um 18 Uhr am Bahnhof Pforzheim. Vor dem Hotel Hasenmayer (Heinrich-Wieland-Allee 105) wird es wieder einen zentralen Anlaufpunkt für Aktionen gegen die Nazis geben. Von Mannheim gibt es eine gemeinsame Anreise mit dem Zug nach Pforzheim. Treffpunkt ist um 15:30 Uhr vor dem Haupteingang des Hauptbahnhofs Mannheim.

Weitere Infos und den vollständigen Aufruf findet ihr  hier.

Unterstützt die antifaschistischen Aktionen und stellt Euch den Nazis entschlossen und kreativ entgegen. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

  • Treffpunkt Zuganreise: 15:30 Uhr – Haupteingang Hbf Mannheim
  • Treffpunkt Antifa-Demo: 18 Uhr  – Bahnhof Pforzheim

In Haßloch will am Samstag die AfD erneut gegen Geflüchtete hetzen

Am kommenden Samstag will die AfD erneut in Haßloch auftreten. Ab 9:30 Uhr sollen neben dem Landtagsmitglied Joachim Paul noch die Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst und der Vorsitzende des neu gegründeten Ortsverbandes Peter Stuhlfauth auf dem Rathausplatz reden. Das von der AfD genannte Motto „Bürger schützen, Asylwahnsinn stoppen!“ hat sie offensichtlich von der NPD übernommen. Die AfD instrumentalisiert damit weiterhin den schwierigen Fall eines in Haßloch untergebrachten Geflüchteten für ihre pauschale Hetze gegen alle Geflüchteten und Muslime.

Der ehemalige Gymnasiallehrer Joachim Paul aus Koblenz ist nach Uwe Junge zweiter Vorsitzender des AfD Landesverbandes Rheinland-Pfalz. Bemerkenswert ist vor allem seine Mitgliedschaft in der extrem rechten Studentenverbindung „Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn“. Diese Verbindung sorgte 2011 mit ihrer Vorstellung eines völkischen Deutschtums bundesweit für Schlagzeilen. Einen Antrag, nur noch Männer mit deutscher Abstammung aufzunehmen, begründete sie so: „Es sei besonders in Zeiten fortschreitender Überfremdung nicht hinnehmbar, dass Menschen, welche nicht vom deutschen Stamm sind, in die Deutsche Burschenschaft aufgenommen werden“.

Die Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst aus Speyer ist ebenfalls Lehrerin und sitzt in der Bundesprogrammkommission der AfD. Sie teilt Beiträge der rechtsextremen“PI-News“ und äußert sich offen islamfeindlich. Sie tritt gegen die Ehe für alle und gegen das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ein. Auch wettert sie gegen eine angebliche Frühsexualisierung von Kindern an den Schulen.

Ein besonderer Fall ist Peter Stuhlfauth aus Hassloch. Der Polizeihauptkommisar nutzte die aufgeheizte Situation zur Gründung des AfD-Ortsverbands Haßloch, dessen Vorsitzender er wurde. Dabei ist nicht nur die Tatsache problematisch, dass ein offen bekennender Rechtspopulist als Polizist tätig ist. Stuhlfauth soll zudem als Bezirksbeamter vertrauensvoller Ansprechpartner und Kontaktperson der Polizei für alle Bürger*innen vor Ort sein. Wie sollen wir uns das bei muslimischen Bürger*innen vorstellen?

Bei der AfD geben rassistische Hetzer wie Höcke, Gauland und Konsorten den Ton vor. Wir müssen uns auch In Haßloch auf übelste Hetze gegen Geflüchtete, Muslime und alle von der AfD verächtlich als „Gutmenschen“ bezeichnete tolerante und offene Menschen einstellen. Wie überall, wo die AfD auftritt. Vorgeblich will die AfD in Haßloch für die Sicherheit der Bürger*innen eintreten. Sie meint damit jedoch nicht die Sicherheit aller Menschen. Nach der völkisch-rassistischen Vorstellung der AfD sollen sich nur „echte“ Deutsche sicher fühlen können. Allen anderen will sie nach einer herbei fantasierten Machtergreifung den Prozess machen. Das hat nicht nur der rheinland-pfälzische AfD-Vorsitzende Uwe Junge wiederholt deutlich gemacht.

Wir fordern alle anständigen Menschen auf, sich am Samstag in Haßloch der Hetze der AfD entgegenzustellen. Lassen wir nicht zu, dass das diffuse Schüren von Ängsten unsere Gesellschaft weiter vergiftet. Lassen wir nicht zu, dass die AfD uns in finsterste Zeiten des faschistischen Nationalismus zurück katapultiert. Rassismus und Nationalismus sind keine Alternative. sondern führen ins Verderben. Das hat uns die Geschichte eindringlich gezeigt.

Nazi-Aufmarsch am Holocaust-Gedenktag in der Region Alzey

Auch in diesem Jahr will der Obernazi der Region Alzey Florian Grabowski seinen völkischen Müll auf die Straße tragen. Mit seinen wenigen Nazi-Kameraden von der rechtsextremen Kleinstpartei „Die Rechte“ und der „Kameradschaft Zweibrücken“ plant er am 27. Januar eine rassistische Kundgebungstour durch Dörfer in Rheinhessen. Grabowski und seine Kameraden gehören zur übelsten Sorte völkisch-rassistischer Nazis.

Mit dem 27. Januar hat sich Grabowski nun mit dem Internationalen Holocaust-Gedenktag ein symbolträchtiges Datum ausgesucht. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Arme die Vernichtungslager der Nazis in Auschwitz-Birkenau. Seit 1996 gilt dieser Tag dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Wir werden nicht zulassen, dass das Gedenken an Millionen von Nazis grausam ermordeter Menschen durch Neonazis beschmutzt wird. Für uns ist klar, dass jeder Nazi an diesem Tag auf der Straße angegriffen wird.

Die Gegenaktionen vor Ort organisieren die Linksjugend ’solid Alzey und Antifaschistische Initiative Alzey. Los geht es am 27.01. um 15 Uhr auf dem Neunröhrenplatz in Wörrstadt. Um 16:30 Uhr geht es am kurzlich restaurierten Germania-Denkmal in der Weedengasse in Saulheim weiter. Die Abschlusskundgebung der Nazis ist ab 17:30 Uhr in der Ernst-Ludwig-Straße in Wöllstein geplant, dem Heimatort Grabowskis.

Unterstützt die antifaschistischen Aktionen gegen die Nazi-Banden von Alzey und Zweibrücken. Stellt Euch den Nazis entschlossen und kreativ entgegen.

Für die Freiheit und das Leben – Nazis von der Straße fegen!

AfD-Bundesparteitag 2018 voraussichtlich am 30.06/01.07. in Augsburg

Die Alternative für Deutschland (AfD) will am 30. Juni und 1. Juli ihren nächsten Reichsparteitag auf dem Messegelände in Augsburg abhalten. Ein entsprechender Vertragsabschluss mit der Messe Augsburg steht kurz vor dem Abschluss. Etwa 600 Rassist*innen jeglicher Art werden dann in die Schwabenmetropole Bayerns einfallen.

Nicht, dass es mit der CSU bereits eine rechtspopulistische Regierungspartei gäbe. Die AfD setzt mit ihrer fortlaufenden rassistischen Hetze aber doch noch einen drauf. Ob Höcke oder Gauland, ob Storch oder Weidel, wir erklären den AfD-Nazis bereits heute den Tortalen Krieg.

Merkt Euch das Wochenende vor. Die AfD darf niemals einen Reichsparteitag ohne Widerstand abhalten. Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

Hinein in den antifaschistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demo 2018 in Berlin

Am 15.01.1919 ließen Führer der SPD die Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Berlin ermorden. Sie waren mit ihren Ideen einer gerechten solidarischen Gesellschaft nicht nur eine Gefahr für das ausbeuterische kapitalistische System, sondern auch für die antikommunistische Verräterpartei SPD.

Auch fast 100 Jahre nach ihrer Ermordung bestehen die ausbeuterischen Verhältnisse fort. Auch fast 100 Jahre nach ihrer Ermordung kämpfen wir mit vielen Genoss*innen weiter gegen die Unterdrückung des kapitalistischen Systems.

Kein Kampf ohne Erinnerung. Keine Erinnerung ohne Kampf. Erinnern wir uns an Rosa und Karl. Kämpfen wir für sie und ihren Traum von einer gerechten und solidarischen Welt weiter. Hinein in den Antifaschistischen Block auf der Liebknecht-Luxemburg-Demo 2018.

Treffpunkt: Sonntag, 14.01.2018 | 10 Uhr | U-Bf Frankfurter Tor

Nach AfD, IB und Pegida nun ein NPD-Aufmarsch am 06.01. in Kandel

Als wenn das Verbrechen an der 15-jährigen Schülerin Mia nicht schlimm genug wäre. Wie Aasgeier zieht es seither rechtsextreme Horden nach Kandel. Nach der AfD, den Nazi-Hipstern der Identitären Bewegung und rechtspopulistischen Patrioten aus dem Pegida-Umfeld will nun auch die NPD mitmischen bei der rassistischen Hetze gegen Geflüchtete und „linksversiffte Gutmenschen“. Nach ihren Angaben wollen sie seit heute ihre Nazi-Flugblätter im Ort verteilen und am Samstag eine Abschlusskundgebung in der Nähe des Tatorts abhalten.

Wir können den Schmerz, den die Eltern, die Angehörigen und Freunde der getöteten Mia empfinden, nicht ansatzweise erahnen. Der ganze Ort Kandel ist seit der schrecklichen Tat eines Einzelnen in einer Art Schockstarre gefangen. Viele Bürger*innen sind zusätzlich erschrocken, wie Nazis und andere rechtsextreme Gestalten den tragischen Tod der Schülerin für ihre rassistische Hetze instrumentalisieren. Manche mussten am vergangenen Dienstag ihre ersten Erfahrungen mit der Gewaltbereitschaft der Rechtsextremen machen.

Auch wir sind auf der Suche nach einem angemessenen Umgang mit dem Verbrechen. Für uns ist jedoch völlig klar, dass unsere Trauer und unsere Wut nicht in Rassismus und pauschale Hetze gegen alle Geflüchteten umschlagen darf. In einem würdevollen Gedenken an Mia darf kein Platz sein für pauschalen Hass und rassistische Hetze.

Unterstützt morgen und am Samstag die anständigen Menschen in Kandel. Stellt Euch der Instrumentalisierung von Mias Tod durch Nazis entgegen. Kommt am Samstag ab 12 Uhr zum DM-Drogeriemarkt in der Lauterburger Straße 13 und sorgt für ein würdiges Gedenken an Mia.

Für ein würdiges Gedenken – Gegen rassistische Hetze.

Aktionen gegen den erneuten Nazi-Aufmarsch am 06.01. in Alzey

Seit der Tötung einer Schülerin am 27.12.2017 durch einen Geflüchteten in Kandel tobt der Nazi-Mob. Horden von Nazis sind seitdem in Kandel eingefallen, um den Tod von Mia für ihre Hetze gegen Geflüchtete zu missbrauchen.

Nun will auch der Obernazi der Region Alzey Florian Grabowski bei der Hetze mitmischen und hat für Samstag eine Kundgebung in Alzey angemeldet. Die Nazi-Kameraden seiner rechtsextremen Kleinstpartei „Die Rechte“ versuchen erst gar nicht, ihre fremdenfeindliche Gesinnung hinter einer Gedenkveranstaltung zu verstecken. Mit dem Motto „Ausländer raus – Deutschland den Deutschen“ haben sie tief in die rechtsextreme Mottenkiste gegriffen.

Unterstützt die Gegenproteste der Antifaschistischen Initiative Alzey. Kommt am Samstag ab 14:30 Uhr zum Roßmarkt in Alzey.

Für ein würdiges Gedenken – Gegen rechte Hetze.