Nach AfD, IB und Pegida nun ein NPD-Aufmarsch am 06.01. in Kandel

Als wenn das Verbrechen an der 15-jährigen Schülerin Mia nicht schlimm genug wäre. Wie Aasgeier zieht es seither rechtsextreme Horden nach Kandel. Nach der AfD, den Nazi-Hipstern der Identitären Bewegung und rechtspopulistischen Patrioten aus dem Pegida-Umfeld will nun auch die NPD mitmischen bei der rassistischen Hetze gegen Geflüchtete und „linksversiffte Gutmenschen“. Nach ihren Angaben wollen sie seit heute ihre Nazi-Flugblätter im Ort verteilen und am Samstag eine Abschlusskundgebung in der Nähe des Tatorts abhalten.

Wir können den Schmerz, den die Eltern, die Angehörigen und Freunde der getöteten Mia empfinden, nicht ansatzweise erahnen. Der ganze Ort Kandel ist seit der schrecklichen Tat eines Einzelnen in einer Art Schockstarre gefangen. Viele Bürger*innen sind zusätzlich erschrocken, wie Nazis und andere rechtsextreme Gestalten den tragischen Tod der Schülerin für ihre rassistische Hetze instrumentalisieren. Manche mussten am vergangenen Dienstag ihre ersten Erfahrungen mit der Gewaltbereitschaft der Rechtsextremen machen.

Auch wir sind auf der Suche nach einem angemessenen Umgang mit dem Verbrechen. Für uns ist jedoch völlig klar, dass unsere Trauer und unsere Wut nicht in Rassismus und pauschale Hetze gegen alle Geflüchteten umschlagen darf. In einem würdevollen Gedenken an Mia darf kein Platz sein für pauschalen Hass und rassistische Hetze.

Unterstützt morgen und am Samstag die anständigen Menschen in Kandel. Stellt Euch der Instrumentalisierung von Mias Tod durch Nazis entgegen. Kommt am Samstag ab 12 Uhr zum DM-Drogeriemarkt in der Lauterburger Straße 13 und sorgt für ein würdiges Gedenken an Mia.

Für ein würdiges Gedenken – Gegen rassistische Hetze.

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