Die Todesnacht von Stammheim oder der deutsche Rechtsstaat als Farce

Heute vor 40 Jahren tötete der deutsche Staat die Guerillakämpfer Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in ihren Zellen im Hochsicherheitsgefängnis in Stuttgart-Stammheim. Die Kämpfe der Roten Armee Fraktion (RAF) hatten vorher den kapitalistischen Rechtsstaat als das offenbart, was er ist: eine Farce gemacht zur Herrschaft des Kapitals.

Auch 40 Jahre nach der Todesnacht von Stammheim versucht der deutsche Staat jeglichen Protest gegen die herrschenden kapitalistischen Verhältnisse durch Überwachung, Kriminalisierung und Repressionen zu ersticken. Die völlig überzogene Polizeigewalt und regelrechte Aburteilung selbst kleinster Vergehen als Folge der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg zeigen dies überdeutlich. Dabei nimmt dieser die aktuell stärker werdenden nationalistischen Ideologien auf und überdeckt damit die zerstörerischen Auswirkungen des globalen Kapitalismus.

Wir erinnern uns an den Kampf der RAF gegen die beherrschenden kapitalistischen Verhältnisse und folgen einem Aufruf Rudi Dutschkes: „Der Kampf geht weiter!“

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

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