Vielfältiger Protest gegen die AfD Landau/Südliche Weinstraße – Neonazi-Schläger als Sicherheitsdienst der AfD

Gegen die Spießbürger-Veranstaltung der AfD Landau/Südliche Weinstraße am 06.03. in Hochstadt (Kreis Südliche Weinstraße) gab es vielfältigen Protest, an dem wir uns beteiligten. Neben einer Mahnwache des örtlichen bürgerlichen Bündnisses riefen die Linksjugend Landau und wir zu Aktionen auf. Ein Polizeiaufgebot aus Landau sicherte die AfD-Veranstaltung ab.

Gut 60 Personen fanden sich zu der bürgerlichen Mahnwache ein. Der stille Protest endete allerdings bereits nach einer Stunde wieder. Wir und weitere Antifaschist*innen gaben uns damit nicht zufrieden und störten die AfD Veranstaltung laut und deutlich. Mehrfach gelang es uns in die Veranstaltungsräume vorzudringen. Dabei fiel der aggressive private Sicherheitsdienst auf, den die AfD aus dem Umfeld von Neonazi-Schlägern rekrutierte. Unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Hausrechts versuchte die Schlägertruppe uns einzuschüchtern, was ihnen nicht gelang.

Insgesamt besuchten etwa 50 AfD-Sympathisant*innen die mit dem Landesvorsitzenden Uwe Junge angekündigte Veranstaltung. Neben der bekannten Mischung aus überwiegend älteren männlichen Altnazis und sogenannten Wutbürgern erkannten wir auch Mitglieder der rechtsextremen Partei Dritter Weg. Die Besucher*innen scheuten allerdings die direkte Konfrontation und schlichen sich überwiegend durch den Nebeneingang in die Gasträume hinein und wieder heraus. Junge lies sich übrigens in Hochstadt nicht blicken. Negativ fiel uns auch der Inhaber des Gasthauses „Zum Ochsen“ auf. Dieser stellt regelmäßig seine Räume der AfD zur Verfügung und hat mit deren rassistischer Hetze offensichtlich kein Problem.

Unser Fazit: Es gibt auch für die AfD kein ruhiges Hinterland.

Nazis aus der Deckung holen – immer und überall.

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