Der Internationale Tag gegen Rassismus ist mehr als ein Feiertag

Heute, am Internationalen Tag gegen Rassismus, feieren sich wieder viele bürgerlichen Organisationen und Parteien. Bei unzähligen Veranstaltungen betonen sie, wie sehr sie sich gegen Rassismus einsetzen. Dabei wird auch bei uns der Alltagsrassismus überall sichtbar. Täglich werden wir Zeugen, wie Bullen Menschen anderer Herkunft durch Racial Profiling schikanieren. Zu uns geflüchtete Menschen werden in angeblich sichere Herkunftsländer abgeschoben. Nationalistische Tendenzen finden nicht nur durch die AfD mehr und mehr Zugang in die Parlamente. Trotz angeblich so menschenrechtsfreundlicher abendländischer europäischer Werte betreiben die Nationen der EU eine unsägliche Abschottungspolitik, in deren Folge unzählige Menschen im Mittelmeer ertrinken oder an den Außengrenzen jämmerlich zu Tode kommen. Jeden Tag beutet auch der deutsche Imperialismus Menschen auf der ganzen Welt aus. Gleichzeitig liefert die deutsche Regierung Waffen in alle Krisengebiete dieser Welt, mit denen unschuldige Menschen massakriert werden.

Für uns bedeutet der Kampf gegen Rassismus nicht nur ein jährlicher Feiertag. Für uns bedeutet der Kampf gegen Rassismus nicht nur hohle Phrasen dreschen. Wir setzen uns jeden Tag gegen Rassismus zur Wehr und für eine solidarische und diskriminierungsfreie Gesellschaft ein.

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