Aktionen gegen AfD-Bundesparteitag in Köln am 22. und 23. April 2017

Am 22./23.4. will die AfD im Kölner Maritim-Hotel einen Bundesparteitag abhalten. Auf dieser Veranstaltung soll das Wahlprogramm für die Bundestagswahl im September verabschiedet werden. Das antifaschistische Aktionsbündnis „Köln gegen rechts“ organisiert die Gegenproteste.

Was wir von der AfD im Allgemeinen und von ihrem voraussehbaren Wahlprogramm im Speziellen halten, brauchen wir nicht mehr explizit zu beschreiben. Für uns ist klar, dass wir die AfD weiterhin energisch bekämpfen – immer und überall.

Wir werden uns an den Aktionen gegen den Bundesparteitag der AfD im April beteiligen und fordern Euch auf, dies auch zu tun.

Nazis bekämpfen – mit allen Mitteln.

Weitere Infos: http://gegenrechts.koeln/

Nie wieder Auschwitz – Nie wieder Faschismus

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Im Jahr 2017 fordert die AfD die Lehrpläne zu überarbeiten und in den Schulen weniger über die Nazi-Zeit zu sprechen.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Rechtspopulist*innen
wie die AfD keinen weiteren Zulauf bekommen. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Geschichte von damals nie vergessen wird. Und lasst uns gemeinsam dafür Sorgen, dass sich die Geschichte von damals nicht noch einmal wiederholt.


NIE WIEDER KRIEG!
NIE WIEDER FASCHISMUS!

Kurdischer Protestmarsch gegen den türkischen Despoten Erdogan

Am 4. und 5. Februar 2017 treffen sich in Ludwigshafen und Mannheim kurdische Jugendliche zu einen Protestmarsch gegen die unmenschliche Vernichtungspolitik des türkischen Despoten Erdogan gegen Kurden und alle, die sich ihm nicht unterwerfen. Los geht es am Sonntag, 5. Februar um 9 Uhr am Hauptbahnhof Mannheim. Ziel ist am 11. Februar der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

Unterstützt die kurdische Freiheitsbewegung. Hoch die internationale Solidarität.

Neurechte im Gewand des Wissenschaftlers – AfD-Veranstaltung mit Stefan Scheil in Frankenthal

Für den Donnerstag, 02.02. bewirbt die AfD Frankenthal eine Veranstaltung mit einem Vortrag des angeblichen Historikers Stefan Scheil unter dem Titel „Deutschland in der Weltpolitik“. Doch so harmlos wie es erscheinen soll ist diese Veranstaltung nicht.

So stellt die AfD Frankenthal ihren Gastredner zwar profan als Historiker vor, der seit mehr als zwei Jahrzehnten über die internationalen Beziehungen in der Weltkriegsära und der Nachkriegszeit forscht. Mit ein wenig Recherche stellt sich dieser allerdings als geschichtsrevisionistischer Pseudo-Wissenschaftler heraus, der unter seriösen Historikern für seine kruden Thesen weitgehend Ablehnung erfährt. Scheil saß nebenbei als Spitzenkandidat und Fraktionssprecher von 2014 bis 2015 für die AfD im Kreistag des Rhein-Pfalz-Kreises. Er nahm wiederholt an rechtsextremistischen Veranstaltungen teil. Scheil schreibt Beiträge für die rechtspopulistische Wochenzeitung Junge Freiheit. Auch die neurechte Zeitschrift Sezession führt ihn als regelmäßigen Mitarbeiter. Scheil arbeitet darüber hinaus mit dem Neurechten Publizisten Götz Kubitschek zusammen, dem Verbindungen zur rechtsextremen Identitären Bewegung nachgewiesen wurden. Pikantes Detail am Rand: Scheil gilt als alter Bekannter des zu Recht als Nazi bezeichneten AfD-Landesvorsitzenden Höcke.

Wir würden die Veranstaltung gerne besuchen. Allerdings macht die AfD aus dem Veranstaltungsort ein Geheimnis. Habt ihr Informationen darüber, in welchem Hinterzimmer sich die Nazis der Afd verstecken? Schreibt sie uns.

Nazis der AfD in Mannheim am 03.02. den Tag vermiesen

Freitag, 03.02. // ab 18 Uhr / Schützenhaus Mannheim, In der Au 22

Die Mannheimer AfD plant eine weitere Veranstaltung im Schützenhaus der Feudenheimer Schützengesellschaft. Am 3. Februar will sie dort ab 19 Uhr ihren Propaganda-Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten Albrecht Glaser vorstellen. Der 74-jährige Glaser sieht seine Rolle als möglicher Bundespräsident nach eigener Aussage dabei eher als Volkstribun. Statt allzu viele moralische Reden zu halten, möchte er lieber einen epochalen nationalistischen Umbruch einleiten. Auch wenn der Chefideologe in der Programmkommision der AfD keine Chance bei der Wahl zum Bundespräsidenten hat, wird der vermessene und größenwahnsinnige Anspruch deutlich, die AfD müsse das deutsche Volk vor einem imaginären drohenden Untergang retten.

Die AfD hat längst ihre konservativ bürgerliche Maske fallen lassen. Spätestens nach der Göbel-Rede von Höcke in Dresden muss jedem anständigen Menschen klar sein, dass die AfD eine rechtsextreme Partei ist. In der Euphorie ihrer Wahlerfolge bemühen sich Parteiführer- und führerinnen nicht einmal mehr, ihr völkisch nationalistisches, rassistisches und chauvinistisches Weltbild zu verbergen. Nach dem kürzlich in Koblenz beim Kongress der rechtsextremen ENF-Fraktion im Europaparlament öffentlich zur Schau getragenen Schulterschluss der europäischen Rechtsextremen träumt die AfD bereits von einem totalen Sieg.

Das Schützenhaus im Mannheimer Stadtteil Feudenheim hat sich inzwischen zum Stammhaus der braun-blauen Partei entwickelt. Bereits zum fünften Mal bietet es den Nazis der AfD eine Bühne für ihre rassistische Hetze. Während die AfD in den meisten Mannheimer Gastbetrieben auch aufgrund starken Widerstands nicht willkommen ist, fühlt sich das Pächter-Ehepaar Kunibert und Brigitte Schmidt umgeben von Nazis offensichtlich wohl. Die Schützengesellschaft Mannheim als Verpächter des Vereinslokals distanziert sich zwar halbherzig von den dort immer wiederkehrenden rechtsextremen Veranstaltungen. Maßnahmen dagegen, wie beispielsweise die Kündigung des Pachtvertrages, unternimmt der Schützenverein allerdings nicht. Offensichtlich hegen die traditionalistischen Schützen entgegen ihres Dementis Sympathien für nationalistisches Gedankengut.

Die weltweite nationalistische Entwicklung ist eine große Gefahr für unsere offene Gesellschaft. Nach der Machtübernahme von Trump sehen sich die europäischen rechtsextremen Parteien weiter im Aufwind. Sie wollen die totale Machtübernahme und damit Deutschland und Europa in finsterste bereits überwunden geglaubte Zeiten zurück katapultieren. Energischer Widerstand gegen den Rechtsruck bleibt unbedingt notwendig. Jede AfD-Veranstaltung muss konsequent bekämpft werden. Für die Besucher_innen deren Veranstaltungen gibt es keine Ausreden mehr.

Unterstützt die Gegenproteste. Stellt Euch den Nazis der AfD entschlossen und kreativ entgegen.

Nazis bekämpfen – immer und überall!

Nicht lange fackeln! Die Fackelmahnwache der Nazis am 23. Februar in Pforzheim verhindern!

Alljährlich finden das gleiche gruselige Schauspiel in Pforzheim wieder – der „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ (FHD) versammelt sich mit anderen Nazis auf dem Wartberg, um eine Fackelmahnwache abzuhalten. Sie beziehen sich dabei auf die Bombardierung Pforzheims durch die Alliierten am 23. Februar 1945. Für die faschistische Veranstaltung an dem historischen Datum werden die geschichtliche Ereignisse rund um die Befreiung bewusst umgedichtet und verschleiert. Sämtliche Gräueltaten des deutschen Faschismus, die systematische Vernichtung von Millionen von Menschen, die der rechten Ideologie nicht entsprachen, und der deutsche Angriffskrieg werden verschwiegen und verleugnet – dadurch rücken sie Deutschland in eine falsche Opferrolle. Diese geschichtsrevisionistische Schiene ist schon seit langem ein Standbein der faschistischen Weltanschauung.

Das heißt für uns alle am 23. Februar 2017 wieder in Pforhzeim gegen die Faschisten auf dem Wartberg vorzugehen und einen starken antifaschistischen Protest auf die Beine zu stellen!

Weitere Infos: http://nonazis23feb.blogsport.de/aufruf/