Am 8. April nach Karlsruhe den Nazis die Straße nehmen

Am Freitag, 8. April 2016, startet die rechtsextreme Gruppe „Karlsruhe wehrt sich“ um die aus Neumarkt (Bayern) stammende Ester Seitz ihren nächsten Versuch, ihre nationalistische Bewegung aus der Bedeutungslosigkeit herauszuführen. Ihre Kundgebung startet um 19 Uhr auf dem Stephanplatz in Karlsruhe.

Als Hauptrednerinnen sind Ester Seitz und Melanie Dietmer angekündigt. Während Seitz bisher weitgehend erfolglos Deutschland bereist, kann Dittmer aus dem Pro-NRW-Umfeld auf eine stramme Neonazi-Vergangenheit zurückblicken. Dittmer saß im NRW-Landesvorstand der NPD-Nachwuchsorganisation „Junge Nationaldemokraten“ und schrieb für die Neonazi-Postillen „Ruhrstürmer“ und „Schwarze Fahne“.

Auch wenn Seitz bei den letzten Auftritten kaum mehr als 30 „Widerständler“ mobilisieren konnte, müssen wir die Bewegung weiterhin ernst nehmen und entschlossen bekämpfen. Vor allem die Unterstützung durch die rechtsextreme Partei „Die Rechte“ führte zu einer deutlichen Radikalisierung. Auch der gesamte Auftritt zeigte sich letztlich wesentlich gewaltbereiter. So brachte Dittmer bei ihrem ersten Auftritt in Karlsruhe am 2. Februar eine große Gruppe gewaltsuchender Neonazis aus dem Umfeld von Pro NRW mit. Erstmals ist der Einsatz von Fackeln als martialischer Propaganda-Auftritt angekündigt.

Stellt euch den Neonazis entschlossen entgegen. Anlaufstelle ist die vom bürgerlichen Bündnis „Karlsruhe gegen Kargida“ angemeldete Gegenkundgebung ab 17 Uhr auf dem Stephanplatz.

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